Auf­nah­me af­gha­ni­scher Orts­kräf­te

logo-bundeswehrBislang hat das Bundesinnenministerium insgesamt 182 afghanischen Ortskräften eine Aufnahmezusage (nach § 22 Satz 2 Aufenthaltsgesetz) erteilt.

All diese Ortskräfte konnten glaubhaft machen, dass sie individuell bedroht sind. Hierzu gehören beispielsweise Dolmetscher, die offenkundig und sichtbar für die Bundeswehr oder die Bundespolizei tätig waren.

Die Aufnahmezusage bedeutet, dass die Betroffenen mit ihren Familien nunmehr jederzeit das Visumverfahren betreiben und nach Deutschland einreisen können, wenn sie es wünschen. Nach der bisherigen Erfahrung ist allerdings davon auszugehen, dass eine Reihe von Ortskräften zumindest noch zunächst in Afghanistan verbleiben möchte, um z.B. ihre Tätigkeiten fortzusetzen.

Die erteilten Aufnahmezusagen zeigen, dass die Bundesregierung ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den für deutsche Stellen tätigen afghanischen Mitarbeitern umfassend Rechnung trägt. Dies gilt insbesondere für all diejenigen, deren Beschäftigungsverhältnis aufgrund der Reduzierung der deutschen Präsenz in Afghanistan endet.

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Ein Gedanke zu “Auf­nah­me af­gha­ni­scher Orts­kräf­te

  1. Wen sollen wir noch alles aufnehmen. Wir haben jetzt schon zuviel Zuwanderung und erleben täglich die Mißachtung unseres Rechtsstaates und unserer Kultur.

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