Gewerkschaft Verdi jammert über Kündigungen bei Amazon

logo-verdiWie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, wurde rund 600 Mitarbeitern

im Versandhandelslager des Onlinehändlers Amazon in Brieselang bei Berlin am Tag vor Heiligabend gekündigt. Nachdem die Beschäftigten mit Höchstleistungen unter immensem Druck das Vorweihnachtsgeschäft abgewickelt hätten, würden sie „Knall auf Fall vor die Tür gesetzt“, kritisierte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

„Amazon zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht.“ Verdi erwähnt allerdings nicht, dass ein erheblicher Teil des „Drucks“ aus den eigenen Versuchenentstand, durch Streiks die Tarifvertragsbedingungen zu ändern, und dass es sich bei den Gekündigten um Arbeitnehmer handelt, deren Beschäftigung bis zum 31. Dezember befristet ist. Verdi kündigte bereits an, die Streiks bei Amazon nach dem Weihnachtsfest fortzusetzen und möglicherweise auf weitere Standorte auszuweiten.

Quelle: Verdi/mesh-web/GSW

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