Über 30 Wolfsfamilien leben in Deutschland

tierschutzNach Informationen der Bundesregierung lebten in Deutschland mit Stand Ende April 2014 25 Wolfsrudel, acht Wolfspaare und drei residente Einzelwölfe.

Gegenwärtig sei davon auszugehen, dass mehr als 30 Wolfsfamilien in Deutschland leben. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) habe in den vergangenen Jahren die fachlichen Voraussetzungen für ein Monitoring und Management der Wölfe in Deutschland ausgearbeitet, heißt es darin. Auf Grundlage dessen hätten inzwischen elf Bundesländer Wolfsmanagementpläne, Leitlinien oder Konzepte zum Umgang mit Wölfen veröffentlicht, darunter Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Brandenburg.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorschutz (BMUB) plane zudem, ein Dokumentations- und Beratungszentrum des Bundes zum Wolf einzurichten, und stehe deshalb in Gesprächen mit den Bundesländern. Seit November letzten Jahres habe das BMUB einen Runden Tisch eingerichtet, zu dem alle, die am Thema „Wolf“ interessiert seien, beitragen könnten. Dieser solle einen Meinungsaustausch mit vom Wolf betroffenen Bevölkerungsgruppen ermöglichen, um eventuelle Konflikte rechtzeitig zu erkennen und soweit wie möglich im Konsens zu reduzieren. Die Bundesregierung verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass seit dem Jahr 1991 22 illegale Wolfstötungen bekannt geworden seien, die meisten in Brandenburg und Sachsen.

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Ein Gedanke zu “Über 30 Wolfsfamilien leben in Deutschland

  1. In so einem dicht besiedelten Land wie Deutschland haben blutrüstige, dabei intelligente Rudeltiere wie Wölfe nichts zu suchen; zumal auch in unseren Breiten deren Beute sich immer noch durch Flucht und Versteck schützen kann.
    Hingegen sind unserer zivilisierten, menschlichen Wohlstandsgesellschaft natürliche Schutzfunktionen weitgehend verloren gegangen.
    Somit wird der Mensch in Ermangelung natürlicher Beute in unseren Breiten zum leicht zu reißendem Ersatzobjekt.
    Besonders Kinder sind dieser Gefahr ausgesetzt.
    Schon in alter Zeit haben Schriftsteller und Erzähler ( z. B. Leo Tolstoi u. a. ) glaubhaft über Angriffe hungriger Wölfe auf Reisende berichtet, die im Winter abgelegene Siedlungen besuchen mussten.
    In einigen sibirischen Regionen können sich Menschen nur bewaffnet außerhalb von Siedlungen bewegen.

    So hat im Raum Nürnberg Mitte der achtziger Jahre ein zugewanderter Wolf ein spielendes Kind angefallen; dabei schwer verletzt. Er konnte gerade noch von herbeigerufener Polizei erschossen werden.
    In Norddeutschland wurden Wolfsjunge beobachtet, die unter den wachsamen Augen des Muttertieres Menschen einzukreisen versuchten.
    Müssen sich erst wieder schreckliche Unfälle ereignen, bevor diesem menschenverachten Artenschutz Einhalt geboten wird ? !
    .

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