Konsequenzen aus der Überwachung durch den BND

logo-schlappiReporter ohne Grenzen befürchtet, dass der E-Mail-Verkehr der Organisation mit ausländischen Partnern, Journalisten und anderen Personen angesichts der anlasslosen und flächendeckenden Überwachung durch den Bundesnachrichtendienst BND ausgespäht wurde.

Dies beeinträchtigt massiv die Arbeit von ROG und verletzt die Interessen der Organisation.

ROG sieht angesichts der BND-Überwachung den Informantenschutz für Journalisten nicht mehr garantiert und die freie Berichterstattung in Deutschland bedroht. Das Zeugnisverweigerungsrecht, das Journalisten in Deutschland wie in anderen demokratischen Ländern genießen, ist durch die Überwachung ausgehöhlt. logo-rogDen Medien ist es nicht mehr ausreichend möglich, ihrer Rolle als vierter Gewalt in einer demokratischen Gesellschaft nachzukommen. Zudem verliert Deutschland seine Glaubwürdigkeit gegenüber autoritären Staaten wie China, Saudi-Arabien oder Turkmenistan.

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