Öffentlichkeitsfahndung nach versuchtem Totschlag

PolizeiAm nächtlichen Donnerstagmorgen des 29.10.2015, gegen 00.40 Uhr, kam es im Bereich einer Asylbewerberunterkunft an der Talstraße in Mettmann zu persönlichen Streitigkeiten zwischen zwei alkoholisierten Männern mongolischer Abstammung.

Dieser Streit verlagerte sich vor die Unterkunft und eskalierte dort zu einer körperlichen Auseinandersetzung, bei welcher ein 31-jähriger Geschädigter lebensgefährliche Verletzungen durch den Einsatz eines Messers erlitt. Sein 39-jähriger Kontrahent flüchtete zu Fuß vom Tatort und konnte trotz intensiver und aktuell auch weiterhin andauernder polizeilicher Fahndungsmaßnahmen noch nicht angetroffen werden.

Der Geschädigte wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Erstmeldung der behandelnden Ärzte bestand Lebensgefahr für den Patienten.

Der 31-jährige Bewohner einer städtischen Asyl- und Flüchtlingsunterkunft an der Talstraße in Mettmann, der nach aktuellen Erkenntnissen inzwischen außer Lebensgefahr ist.

Der Verdacht eines versuchten Totschlags richtet sich gegen einen 39-jährigen, mongolischen Landsmann des Geschädigten, der seit der Tat auf der Flucht und aktuell unbekannten Aufenthaltes ist. Intensive polizeiliche Fahndungsmaßnahmen nach dem Beschuldigten verliefen bisher leider ohne einen schnellen Erfolg. Mit vorliegendem Beschluss vom Amtsgericht Wuppertal fahndet die Polizei nun aber ab sofort auch öffentlich mit einem Lichtbild des Gesuchten, der wie folgt beschrieben wird:

– männlicher Asiate,

– 39 Jahre alt,

– 175 cm groß,

– kräftige Statur,

– ca. 75 kg schwer,

– kurze schwarze Haare,

– nur leichter Oberlippenbart,

– braune Augen,

– spricht kein Deutsch, jedoch gebrochen Englisch und seine
Muttersprache Mongolisch

– zuletzt bekleidet mit:

– dunkelblauem Mantel, mittellang bis zu den Oberschenkeln,

– darunter schwarz und grau gestreifter Pullover mit Stehkragen
und 2-3 Knöpfen,

– dunkelgraue Jeanshose,

– schwarzen Schuhen (vermutlich Jack Wolfskin)

– führte eine schwarze Umhängetasche mit.

Bisher liegen der ermittelnden Mordkommission (MK Tal) in Mettmann noch keine konkreten Hinweise zum aktuellen Aufenthalt des Gesuchten vor. Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen im eingeleiteten Strafverfahren dauern an. Sachdienliche Hinweise zum aktuellen Aufenthalt des Gesuchten nehmen die Polizei in Mettmann, Telefon 02104 / 982-6310, wie auch der polizeiliche Notruf 110, jederzeit entgegen.

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