Fulda: Asylant vergewaltigt 24-Jährige Frau

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  • Mutmaßliche Diebe drohen mit Maschinenpistole
  • Auseinandersetzung in Erstaufnahmeeinrichtung
  • Albaner will mehrfach mit falschen Ausweisen ausreisen
    polizei
  • Georgier mit erschlichenem Visum verhaftet
  • Afghanische Familie zahlt 120.000 Euro für Schleusung
  • Gesuchter Mörder mit geladener Waffe gefasst
  • 37-Jähriger nach Raubdelikt im Krankenhaus
  • Zahlreiche Autos aufgebrochen- Mutmaßlichen Täter festgenommen


Fulda: Asylant vergewaltigt 24-Jährige Frau

Fulda: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Fulda und des Polizeipräsidiums Osthessen von Montag, den 28. Dezember 2015. Wegen des dringenden Verdachts, eine 24-jährige Frau aus Fulda sexuell genötigt und vergewaltigt zu haben, sitzt ein 21-jähriger Mann seit dem vergangenen Mittwoch (23.12.) in Untersuchungshaft.
Nach dem Stand der Ermittlungen hatten die beiden sich erst wenige Tage vor der Tat über eine Dating-Plattform im Internet kennengelernt. Beim Treffen in einer Wohnung in der Gemeinde Petersberg am vergangenen Dienstagabend (22.12.) hat der Beschuldigte die Frau dann unvermittelt gegen ihren Willen entkleidet und anschließend vergewaltigt. Die Frau konnte nach der Tat aus der Wohnung fliehen und verständigte die Polizei.
Beamte der Fuldaer Kripo nahmen den Mann in der Wohnung des Freundes fest. Nach seiner Vernehmung und erkennungsdienstlichen Behandlung führten sie ihn dem Haftrichter beim Amtsgericht vor. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen Fluchtgefahr gegen den Beschuldigten, der vor seiner Festnahme in einer Unterkunft für Asylbewerber im brandenburgischen Wittenberge wohnhaft war.

Auseinandersetzung in Erstaufnahmeeinrichtung
Kassel – Am gestrigen Dienstagabend kam es in der Erstaufnahmeeinrichtung in der Lohfeldener Zeppelinstraße zu Auseinandersetzungen unter dort wohnenden Flüchtlingen, bei denen sich zwei Männer verletzten. Es wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Nach den vorliegenden Erkenntnissen kam es während der Essensausgabe zum Streit zwischen zwei Männern unterschiedlicher Nationalitäten. Angeblich hatte sich ein 26-jähriger Asylbewerber in der Warteschlange vorgedrängelt, worauf ihm ein 31-Jähriger heißes Wasser aus einem Becher ins Gesicht und an den Hals schüttete und anschließend flüchtete. Im weiteren Verlauf kam es zu Tumulten unter weiteren an der Essensausgabe Wartenden. Dabei versetzte ein 18-jähriger Asylbewerber einem 29-Jährigen mit dem Tisch einer Bierzeltgarnitur einen Stoß. Der Geschädigte zog sich dabei Prellungen zu.
Eine Nacht im Polizeigewahrsam
Die zwischenzeitlich verständigte Polizei rückte gg. 18:30 Uhr mit mehreren Funkwagen verschiedener Kasseler Reviere zur Erstaufnahmeeinrichtung aus und konnte die Streitenden trennen. Den zunächst geflüchteten 31-Jährigen haben die Beamten noch vor Ort festnehmen können. Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte er die Nacht im Polizeigewahrsam und muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Der 26 Jahre alte Geschädigte konnte nach ambulanter Behandlung zurück in die Unterkunft. Er trug durch das heiße Wasser nur geringfügige Verletzungen davon.
Die Beamten des zuständigen Polizeireviers Ost ermitteln auch gegen den 18-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung.

Mutmaßliche Diebe drohen mit Maschinenpistole
Waghäusel – Trotz einer umfangreichen Fahndung konnten in der Nacht zum Montag in Waghäusel zwei bewaffnete Männer entkommen. Die Beiden hatten sich gegen 01.50 Uhr vor der Gemeinschaftsunterkunft in der Friedrich-Hecker-Straße an dort abgestellten Fahrrädern zu schaffen gemacht, als zwei heimkehrende 20 und 21 Jahre alte Asylbewerber aus dem Kosovo auf sie aufmerksamen wurden. Nachdem die jungen Männer zunächst von den Tätern durch Gesten zum Schweigen aufgefordert wurden, bedrohte sie einer plötzlich mit einer Maschinenpistole. Danach entfernten sich die Unbekannten in gemächlichem Tempo in östlicher Richtung. Obgleich die von den Geschädigten alarmierte Polizei neben sämtlichen zur Verfügung stehenden Kräften auch den mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschrauber einsetzte, führte die Fahndung nicht zur Festnahme der wie folgt beschriebenen Unbekannten: Der Waffenträger ist etwa 30 Jahre alt, circa 185 cm groß, hatte langes zum Zopf gebundenes Haar, trug einen Vollbart und war mit einer Militärjacke mit Tarnmuster sowie Springerstiefeln bekleidet. Sein Komplize ist etwa gleich alt, mit circa 175 cm aber kleiner, ist Brillenträger und hat kurzes Haar. Hinweise nimmt die ermittelnde Kriminalpolizei unter Telefon (0721) 939-5555 rund um die Uhr entgegen.

München: Albaner will mehrfach mit falschen Ausweisen ausreise
Ein albanischer Staatsangehöriger hat innerhalb kürzester Zeit zweimal versucht mit falschen Pässen aus Deutschland auszureisen und ist dabei doppelt an den Kontrollen der Bundespolizei gescheitert. Trotz Asylantrags muss er nach Albanien zurück.
Der 31-jährige Albaner versuchte am Montag (23. November) über den Flughafen München Richtung Casablanca auszureisen. Bei dem vorgelegten italienischen Reisepass hegten die kontrollierenden Beamten Zweifel. Völlig zurecht, wie sich herausstellte: der Pass war verfälscht. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden die Bundespolizisten erneut fündig: außer einem gefälschten italienischen Führerschein konnten sie auch noch einen Anschlussflug von Casablanca nach Montreal feststellen. Für den Reisenden kam es aber noch dicker. Die Überprüfung seiner Fingerabdrücke ergab, dass der Albaner bereits Anfang November von der Bundespolizei in Weil am Rhein wegen genau diesem Delikt bereits angezeigt wurde. Er beantragte dort Asyl, meldete sich aber nie in einer Aufnahmeeinrichtung. Diese Masche versuchte er jetzt auch wieder, der Antrag wurde aber als unbegründet abgewiesen. In der Vernehmung gab der 31-Jährige an, er habe beim ersten Mal die falschen Ausweise in Rom von einem Mann für 1.500 Euro gekauft. Bei der gleichen Person habe er für die jetzt benutzten falschen Papiere nochmal 3.000 Euro bezahlt.
Mit einer Anzeige wegen Urkundenfälschung im Gepäck und Hinterlegung einer Sicherheitsleistung in Höhe von knapp 400 Euro musste der Osteuropäer die Heimreise nach Tirana antreten.

Georgier mit erschlichenem Visum verhaftet

Dresden: Ein 31-jähriger georgischer Staatsangehöriger wurde am 11.11.2015 im Nachtzug EN 476, von Budapest über Prag nach Berlin verkehrend, zwischen Bad Schandau und Dresden Hauptbahnhof, durch Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Dresden, kontrolliert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien, stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den 31-Jährigen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Braunschweig wegen Diebstahls besteht. Das Strafmaß betrug 45 Tage Freiheitsstrafe oder alternativ die Zahlung von 450,- EUR. Außerdem bestand gegen die Person ein Suchvermerk der Staatsanwaltschaft Hildesheim, da dort ein weiteres Verfahren wegen Betruges anhängig ist.
Aufgrund der persönlichen kriminellen Vorgeschichte des georgischen Staatsangehörigen und der Tatsache, dass sich dieser mit einem griechischen Visum legitimierte, ohne jemals das Staatsgebiet betreten zu haben, wurde der Sachverhalt genauer geprüft. Im Rahmen der strafprozessualen Bearbeitung räumte der junge Mann ein, das für Einreise und Aufenthalt in Deutschland notwendige Visum, durch unrichtige Angaben erschlichen zu haben. Ziel seiner Reise war immer Deutschland, um hier Asyl zu erhalten.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Gebrauchs eines erschlichenen Visums eröffnet. Zur Sicherung des Strafverfahrens wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 100,- EUR bar erhoben. Die Ausländerbehörde Dresden wurde zum Sachverhalt informiert und wird das Visum des Georgiers annullieren oder beschränken. Das Asylbegehren wird durch die zuständige Behörde, das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Außenstelle Chemnitz, geprüft werden.
Da der Georgier nicht in der Lage war die geforderte Geldstrafe zu entrichten, muss er nun die Freiheitsstrafe in der Justizvollzugsanstalt Dresden antreten, was die Arbeit der beteiligten Behörden insgesamt vereinfacht.

Afghanische Familie zahlt 120.000 Euro für Schleusung – Flug nach London in München unterbrochen und falsche Papiere entsorgt
Flughafen München – Am gestrigen Dienstag (27.Oktober) beantragte eine fünfköpfige afghanische Familie Asyl bei der Bundespolizei am Flughafen München. Bei der Befragung gaben sie an, 120.000 Euro an einen Schleuser gezahlt zu haben, der sowohl die Reise wie auch falsche Pässe organisiert hatte.
Der Mann, die Frau und die 5-, 9- und 11 Jahre alten Kinder hatten gebuchte Flüge von Dubai über München nach London. In München stiegen sie aus und meldeten sich bei der Einreisekontrolle der Bundespolizei. Dort gab der 35-jährige Afghane an, er wolle Asyl in Deutschland beantragen und zu Familienmitgliedern nach Düsseldorf reisen. Grund hierfür sei, dass er in seinem Heimatland politisch verfolgt würde. Die 33-jährige Ehefrau wollte keine Angaben machen.
Bei der anschließenden Befragung gab der Mann an, er habe in seiner Heimat einen Schleuser mit der Organisation der Reise beauftragt und dafür 120.000 Euro bezahlt. Der Schleuser besorgte Tickets und falsche Pässe, mit denen die Familie sich Richtung Deutschland aufmachte. In München angekommen, entsorgten die Geschleusten die falschen Pässe in Toilettenräumen am Flughafen. Bundespolizisten konnten noch Passfragmente in dem Raum sicherstellen.
Nach den polizeilichen Maßnahmen und der Bearbeitung des Asylantrages wurde die Familie in die Aufnahmestelle der Stadt München weitergeleitet. Eine Anzeige wegen Verdachts der unerlaubten Einreise und des Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen bekommen die Eltern trotzdem.

München: Gesuchter Mörder mit geladener Waffe gefasst
Montagnacht (21. Dezember) hat die Bundespolizei auf der Autobahn Salzburg – München einen gesuchten Mörder gefasst. Der 32-Jährige wurde im Rahmen der Grenzkontrollen auf Höhe Piding in einem Fernreisebus angetroffen.
Bei der Überprüfung seiner Personalien fanden die Bundespolizisten mithilfe des Polizeicomputers heraus, dass der Mann von den Behörden im Kosovo wegen Mordes mit einem internationalen Haftbefehl gesucht wird. Die Beamten durchsuchten den von ihm mitgeführten Rucksack und stießen auf eine geladene Schreckschusspistole. Auf diese hatte er demnach während seiner Busreise Zugriff. Die erforderliche Berechtigung zum Führen der Waffe konnte er nicht nachweisen.
Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz zeigte die Bundespolizei den Verhafteten an. Anlässlich der anstehenden Auslieferung an die Justizbehörden im Kosovo ist die Generalstaatsanwaltschaft eingeschaltet worden. In seiner Heimat steht dem verurteilten Verbrecher laut Haftbefehl ein elfjähriger Gefängnisaufenthalt bevor.

37-Jähriger nach Raubdelikt im Krankenhaus
Hamm-Heessen – Nach einem Raubdelikt am Dienstag, 29. Dezember 2015, auf dem Sachsenweg muss ein 37-jähriger Asylbewerber stationär in einem Krankenhaus behandelt werden. Nach seinen Angaben schlugen ihn zwei Männer gegen 0 Uhr in der Nähe der Alfred-Fischer-Halle mit Fäusten. Dann stahlen sie sein Portemonnaie mit Bargeld und zwei Mobiltelefone. Bereits vorher hätten ihn die Tatverdächtigen im Zug vom Hammer Hauptbahnhof nach Heessen angegriffen. Sie sollen ebenfalls als Asylbewerber in der Notunterkunft wohnen. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Zahlreiche Autos aufgebrochen- Mutmaßlichen Täter festgenommen
Karlsruhe – Am Mittwoch konnten Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-West einen 25-jährigen algerischen Asylbewerber festnehmen, der im dringenden Verdacht steht, zahlreiche Autoaufbrüche in der Südweststadt, in der Oststadt und der Innenstadt begangen zu haben. Eine Anwohnerin in der Ostendstraße beobachtete den Tatverdächtigen gegen 3 Uhr dabei, wie er sich an einem geparkten Pkw zu schaffen machte und verständigte umgehend die Polizei, die den jungen Mann in der Folge im Bereich des Berliner Platzes kontrollierte. Nachdem der 25-Jährige mutmaßliches Diebesgut aus Autoaufbrüchen in der Südweststadt dabei hatte, wurde er vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde der Tatverdächtige am Mittwoch dem zuständigen Richter vorgeführt.

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