*Tote und Verletzte in München

Terror+Gewalt

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18jähriger Iraner mit deutschem Paß erschießt 9 Menschen – Attentat ein Jahr zuvor geplant

Etwa gegen 18 Uhr gab es ein Attentat mit zunächst mindestens 6 Toten und einer ebenfalls zunächst unbekannten Zahl von Verletzten in einem Münchhner Einkaufscenter an der Lasallestraße am Rande des Olympia-Einkaufzentrums.
Die Zahl der Toten erhöhte sich später auf 9 oder sogar 10, einschließlich einem toten möglichen Täter. Auch die Zahl der Verletzten sei 21, so laut Polizeisprecher Marcus da Gloria Martins. Die Verletzungen reichten von leicht bis schwer.
Die Polizei in München hatte Amokalarm ausgelöst, SEK-Kräfte sind im Einsatz. Die Polizei spricht von „akuter Terrorlage“ und „Terrorverdacht“.
Die Schüsse der Attentäter fielen nach Angaben der Polizei bei einem dort angesiedelten Schnellrestaurant. Die Lage war zunächst völlig unübersichtlich. Bislang wird von drei Tätern ausgegangen, die auf der Flucht seien. Angeblich habe sich einer der Täter selbst erschossen, wovon die Polizei derzeit aber nicht ausgeht.
Die drei Tatverdächtigen waren nach den Angaben des Polizeisprechers mit Gewehren bewaffnet. Die Polizei spricht von mehreren Toten und Verletzten, sie bittet die Bevölkerung, zuhause zu bleiben. Der Nahverkehr ist unterbrochen, U-Bahn, Bus und Tram fahren nicht mehr. Der Hauptbahnhof ist gesperrt, Tschechien hat die Grenzen dicht gemacht.
Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München hat den Katastrophenfall ausgelöst. Dort sei ein Patient seinen Verletzungen erlegen, wird erklärt. Die Polizei hat noch keine Hinweise auf einen islamistischen Hintergrund.
Schreiben[Update > 22:30] Die Polizei gibt die traurige Nachricht bekannt: Die Zahl der Toten steigt auf 8. Nach dem Fund einer männlichen Leiche mit Kopfschuß an der Isar prüft die Polizei, ob es sich um einen der Täter handeln könnte. Die Polizei nähert sich dem möglichen toten Täter mit einem Roboter, denn der dieser trägt einen Rucksack.
Der gesamte Verkehr in München ist stillgelegt. Touristen können im bayrischen Landtag, dem Maximilaneum, Unterkunft erhalten. Unterdessen ist das von Bonn eingeflogene Sondereinsatzkommano „GSG 9“ im Einsatz. Die Polizei rechnet auch mit einem Zweitschlag und bereitet Maßnahmen vor.
Der Tathintergrund ist noch völlig unklar. Vermutet wird ein rechtsextremer, islamistischer oder psychopathischer Hintergrund. Allerdings berichtet CNN von einer muslimischen Zeugin, die erklärt hat, der Täter hätte bei Mc Donalds „Allahu akbar“ gerufen.
Unterdessen hat die Polizei das Täterfahrzeug sichergestellt. Der dunkelgraue Mittelklassewagen wurde abgeschleppt.
Besucher von Veranstaltungen werden gebeten, bis zu einer Entwarnung in deren Räumen zu bleiben.
Bayerns Ministerpräsident Seehofer hat das Kabinett zu einer Sondersitzung am Samstag um 11 Uhr in der Münchner Staatskanzlei eingeladen.
[Update 01:20]Kurz nach 1 Uhr nachts gibt die Polizei München per Twitter bekannt, daß alle regulären öffentlichen Verkehrsmittel wieder fahren. Dies läßt den Rückschluß zu, daß es sich möglicherweise um einen Einzeltäter gehandelt hat und die Gefahr gebannt sein könnte. Sie gab vorsichtige Entwarnung: „Wir haben im Rahmen der Fahndung eine Person gefunden, die sich selbst getötet hat. Dabei handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Täter, der nach jetzigem Ermittlungsstand allein agiert hat.“
Die Aussage in einem Video „Ich bin Deutscher…Ich bin hier geboren worden…“ läßt ggf. Rückschlüsse auf einen Migrationshintergrund des möglichen Täters zu.
Möglicherweise handelt es sich um einen Nachahmenstäter, der wegen Unzufriedenheit (von „Hartz IV“ war seine Rede) Amok gelaufen ist. (Stand 1:35)
[Update 2:30] Um 2 Uhr hatte die Polizei eine Pressekonferenz geben. Dabei wurde bekannt, daß es sich beim Attentäter um einen Iraner mit deutschem Paß gehandelt hat.

Das erklärte Polizeipräsident  Andrä allerdings erst auf Nachfrage, als die Pressekonferenz fast am Ende war. ARD und ZDF hatten sich da bereits ausgeklinkt und den Eindruck hinterlassen, als sei die Pressekonferenz schon zu Ende*.

Für Angehörige gibt es eine zentrale Auskunfts- und Vermisstenstelle mit der Notfallnummer 0800 776 6350.

Video

*Interessantes Detail, das wiederum für die bewußte Desinformationspolitik a la „Kölner Sylvesternacht“  spricht.

Zuvor gab es in mehrere Anläufe der Medien, den angeblich „blonden“ Täter in das rechtsextreme Milieu zu verorten. Auch die von CNN gemeldete Aussage einer muslimischen Zeugin, die erklärt hat, der Täter hätte bei Mc Donalds „Allahu akbar“ gerufen, findet sich in deutschen Medien nichts wieder.

Man muß ausländische Medien aufrufen, um mehr zu erfahren. Unterdessen wurde der Name des Täters mit  Ali David Sonbody angegeben.

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