Ernst Nolte gestorben

NolteErnstMit  Ernst Nolte starb am 18.8.2016 einer der größten deutschen Historiker.

Prof. Dr. Ernst Nolte war ein deutscher Historiker und Philosoph. Er wurde am 11. Januar 1923 in Witten geboren und verstarb jetzt 93jährig nach kurzer schwerer Krankheit in Berlin.

Er galt auf Grund seiner veröffentlichten Studien seit den 1960er Jahren über den europäischen Faschismus wurde er auch als „Nestor der Faschismusforschung“ bezeichnet. Er stellte als „kausalen Nexus“ denn Zusammenhang zwischen den Verbrechen des sowjetischen  Gulag-Systems und dem Holocaust der Nazis her und löste damit 1986 den Historikerstreit mit den linken Wissenschaftlern aus, die darin eine Gefahr für die „Einzigartigkeit des Judenmordes im Nationalsozialismus“ sahen, wobei gleichzeitig die historisch erwiesene Tatsache verdrängt werden sollte, daß Hitler möglicherweise die im Westen bekannten Massenmorde  der sowjetischen Marxisten dieses Vorgehen mit den sowjetischen Gulags zum Vorbild für die Errichtung der Konzentrationslager und der Judenvernichtung genommen hat. Bis heute wird die Zahl der Opfer des Marxismus weltweit auf 100 Millionen geschätzt.

Ernst Nolte wagte es als einer der wenigen aufrechten Wissenschaftler, dieses Tabu zu brechen und veröffentlichte seine Thesen in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“(FAZ) vom 6. Juni 1986 , auf den eine Reihe linker Wissenschaftler unter Führung des Ideologen Jürgen Habermas reagierte und löste damit den sogenannten Historikerstreit aus. Mit Hilfe der linken Medienlandschaft wurde versucht, ihn zu isolieren, was jedoch wegen seiner im Gegensatz zu den idologisch geprägten unwiderlegbaren  wissenschaftlichen Erkenntnissen nie vollständig gelang. Sein Ansehen als der Wahrheit und Klarheit verpflichteter unbestechlicher Wissenschaftler trug dazu so wesentlich dazu bei, daß selbst gemäßigten Linke sein Lebenswerk positiv beurteilten.

Den Anfeindungen zum Trotz erhielt Ernst Nolte zahlreiche Ehrungen und Preise, so auch den Konrad-Adenauer-Preis der Deutschland-Stiftung, den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik und „für sein umfangreiches wissenschaftliches und geschichtsphilosophisches Gesamtwerk“ den Historiker-Preis der Erich und Erna Kronauer-Stiftung.

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