Flüchtlingsausweis ausgerollt

Asyl1Die flächendeckende Einführung des Flüchtlingsausweises ist abgeschlossen.

Der Umbau der Bundesamts für Migration und Flüchtlinge geht nach Angaben von BAMF-Chef Weise im Bundeskabinett zum Stand der Prozessoptimierung voran.

Rund 110.000 Ankunftsnachweise – wie sie in der Fachsprache genannt werden – wurden bislang ausgestellt. Relevante Daten von 126.000 Personen, die in Deutschland Schutz suchen, wurden erfasst. Damit stehen sie einheitlich allen am Asylverfahren beteiligten Stellen zur Verfügung.
Schnellere Verfahren

Um Neuanträge schneller bearbeiten zu können, hat das Bundesamt ein neues Modell entwickelt und in sogenannten Ankunftszentren erprobt. Die einzelnen Abläufe der beteiligten Behörden in den Ankunftszentren werden durch die räumliche Nähe enger miteinander verzahnt.

Das verkürzt die Wartezeit der Antragstellenden. Klar gelagerte Fälle können nun innerhalb von 48 Stunden entschieden werden.
Deutlich mehr Entscheidungen

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres hat das Bundesamt bereits 336.000 Asylentscheidungen getroffen. Das ist eine Steigerung um 150 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Das Amt hat darüber hinaus 150.000 Anhörungen durchgeführt. Das sind 210 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

322.000 Asylverfahren aus dem systematischen Rückstand konnten abgearbeitet werden. Ein großer Teil davon sind Verfahren von vor Oktober 2015.
Elektronischer Datenaustausch

Zur Beschleunigung trägt auch die Einführung des elektronischen Date

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