Zensur durch das Machtkartell

MedienkartellDas Machtkartell in unserem freiheitlichsten Gemeinwesen, das es je auf deutschem Boden gab [Kohl, 2.9.89] besteht aus der selbsternannten herrschenden „politischen Klasse“ und den sie stützenden „Leitmedien“. Das tritt nicht erst seit der „Kölner Silvesternacht“ immer klarer zutage. Beide echauffieren sich zwar über die staatliche Willkür der Zensur in Despotenstaaten wie Rußland und der Türkei, von Diktaturen ganz abgesehen. Dabei praktizieren sie doch in unserem Land ein viel feineres und daher auch viel effektiveres System der Nachrichtenmanipulation oder gar Unterdrückung. Selbst das Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung wird ganz legalistisch so geregelt, daß es diese de facto uneingeschränkt garnicht gibt.

Inzwischen haben wir es neben den ohnehin bestehenden gesetzlichen Beschränkungen dank unseres medialen Filtersystems geschafft, daß sich immer weniger Bürger getrauen, ihre Meinung offen zu äußern.

Während Gerichte die Gesetzesauslegung zunehmend auf wirklichen Mißbrauch der Meinungsfreiheit zurückschrauben, nimmt der veröffentlichte Druck, auch mit politisch motivierter staatlicher Hilfe in künftig dreistelliger Millionenhöhe, immer mehr zu.  Wer vom gewünschten „Mainstream“ abweicht oder womöglich gegen den Strom schwimmt, wird in die durch dieselben Medien verpönte „rechte Ecke“ gestellt und so massiv diskriminiert, daß er es künftig bleiben läßt und sein „Fall“ zur Abschreckung beiträgt.

Gewiß, es gibt auch genügend willige Helfer für die Aufrechterhaltung dieses Zustandes: „Wes Brot ich eß‘ des Lied ich sing‘ “ ist allzu häufig anzutreffen. Solche Leute schlagen sich stets zur rechten Zeit auf die richtige Seite, aus Dummheit und Eigennutz. Auf dieses Phlegma der Masse konnte man sich bisher auch gut verlassen.

Man ist sich so sicher darin, daß man die Manipulation gar nicht bestreitet, sondern sie schön umschreibt, sollte jemals jemand die Dinge hinterfragen.  Ohnehin versteht man es, klug genug „das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen“, wie es die einst die Lizenzen zum Gelddrucken vergebenden Alliierten von den so bedachten bis heute linientreuen Zeitungsverlegern erwartet haben.

Sprich: Was das Volk wissen darf, bestimmen die Redakteure. Und protegiert wird, wer deren Erwartungshaltung folgt – sonst: Siehe Philipp Jenninger, Thilo Sarrazin, Eva Herman etc.pp.

So kann es natürlich durchaus sein, daß, wie jüngste Beispiele zeigen, Vorgänge, die zunächst mit dem Unterton der Entrüstung verbreitet wurden, in den „Leitmedien“ jäh gestoppt werden.

  • Da gab es gestern die Meldung „Identitäre Bewegung besetzt das Brandenburger Tor in Berlin„. Doch der Tagesschau war es um 20 Uhr kein Bericht mehr wert.  Wäre es eine Aktion von „Greenpeace“ gewesen, man hätte es mit deutlich positiven Unterton verbreitet. Und hier zeigt sich auch das Zusammenspiel zwischen den politisch verantwortlichen Stellen und den Medien: die letzte Berliner Polizeimeldung des Tages  lautet um 11:29 Uhr: „Unbekannter Fußgänger lebensgefährlich verletzt“. Dann passierte in Berlin offenbar trotz den Festnahmen am Brandenburger Tor nichts mehr.
  • Aber auch in der bundesdeutschen Provinz gibt es beispielsweise den Fall „Helfende Hand“, wo sich die Heilbronner Medien ihre Geschichte selbst zurechtbasteln, Hauptsache, es bleibt etwas hängen. Dreist werden dabei sogar Polizeiaussagen so hingebogen, wie sie den Zweck erfüllen.
  • Oder was die zunehmenden sexuellen Belästigungen bis hin zu Vergewaltigungen mit Migrationshintergrund betrifft, wo selbst die Polizei sich schon aus Eigenschutz Zurückhaltung auferlegt: Vor etwa 10 Tagen berichtete der Lokal-Sender „Radio Duisburg“, daß im Stadtteil Neumühl eine Frau von einem Mann aus Ghana vergewaltigt worden sei, teilt ein Leser mit. Der Mann sei von der Polizei festgenommen worden: „Ob es sich um einen Flüchtling handelt oder ob er sich bereits länger in Deutschland aufhielt, weiß ich nicht“.  Lapidar war dazu der Polizeibericht und mehr wird zum Fall auch nicht bekannt.

Mutigen Zeitgenossen, wie Vera Lengsfeld, die sich nicht verbiegen oder kaufen lassen, kommt wieder einmal das Verdienst zu, die Praxis der Tagesschau im Fall einer verschwiegenen Evakuierung eines Bremer Einkaufszentrums offen zu legen.
Man gibt sich beim zuständigen WDR auch noch als die guten Samariter, die mit der Nachrichtenunterdrückung nur die „Verantwortung gegenüber der Gesellschaft“ im Auge habe: Mit Phrasen wie „ausschließlich aus medienethischen Gründen“ handle man so, werden die Bürger für dumm verkauft.

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