Illner-Talk: Die SPD strebt offenbar nach einer tiefroten Linksfront-Regierung

RotSternSogar die BILDzeitung, die den Merkelschen Asyl-Kurs in Treue fest bislang aktiv bis demagogisch mitgetragen hat, berichtet eher kritisch über den gestrigen ZDF-Talk bei Maybritt Ilner.

Das Massenblatt titelt online: „Alle gehen auf den CSU-General los“ – gemeint ist Generalsekretär Andreas Scheuer, dessen Senegalese-Äußerungen von Politik, Medien und Kirchenoberen oftmals aus dem Zusammenhang gerissen und attackiert wurde. Ständig wurde diese Causa wieder ausgegraben, obwohl das Thema eigentlich „rot-rot-grün“ hätte sein sollen…

Es habe, so die Bildzeitung, in der Diskussionssendung „viel Vergangenheitsbewältigung, Schlaumeierei und Häme gegeben“.

Kein Wunder bei dieser – wie beim öffentlich-rechtlichen TV üblich – einseitigen Besetzung:

In der illustren Runde von sechs Talkgästen war außer dem CSU-Politiker kein einziger Konservativer. Logisch, daß fast alle auf Scheuer „losgehen“, zumal wenn SPD-Fraktionschef Oppermann mit von der Partie ist, außerdem die Frau Kipping von der Linkspartei, der sogar ihre eigene Vorstandskollegin Sahra Wagenknecht noch zu „rechts“ ist, weshalb sie sich mit ihr gerne öffentlich zofft. 038_35

Aber auch Chefredakteur Jörgens vom „Stern“ ist für seine tiefroten Ansichten bekannt, die Polit-Illustrierte befindet sich seit Jahrzehnten stramm auf Linkskurs. Halbwegs sachlich im Umgang mit den Themen und dem CSU-Generealsekretär zeigte sich lediglich anfangs der „Extremismus-Experte“ Oliver Decker und insgesamt am ehesten noch der Historiker Heinrich A. Winkler, wenngleich er bisweilen über die Köpfe hinwegredete.

Höchst aufschlußreich freilich, was SPD-Fraktionschef Oppermann am Schluß von sich gab: „Es wird in diesem Wahlkampf keine Koalitionsaussage geben.“ – Aha, alles klar, damit man sich nämlich eine Option mit der Linkspartei offenhalten kann, mit den Grünen sowieso. Das bestätigt der SPD-Mann mit seinem nächsten Satz: „Was mir an Rot-Rot-Grün am besten gefällt, ist, dass die CDU dabei in der Opposition ist.“

Dieselben Leute, die bei der patriotisch-konservativen AfD so schnell die „braune Keule“ schwingen, haben also keinerlei Hemmungen mehr, gemeinsam mit der Nachfolgepartei der Mauer-und-Stacheldraht-SED zu regieren.

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