Können „Free Private Cities“ Realität werden?

davDer Deutscher Arbeitgeber Verband startet eine mehrteilige zu Startup-Staaten und freien privaten Gesellschaften

Nie zuvor lebten so viele Menschen in demokratischen Gesellschaften wie heute. Die Nicht-Regierungsorganisation Freedom House ermittelte im Jahr 2012 weltweit 117 parlamentarische Demokratien. Demnach waren 60 Prozent aller Staaten weltweit demokratisch. Und doch wächst das Unbehagen an der Demokratie, von Winston Churchill einst sagte: „Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen – abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind.“

Wie gut oder wie schlecht ist die Demokratie? Gibt es also vielleicht doch noch eine Regierungsform, die den Bedürfnissen der Menschen gerechter wird, weil sie ein Maß an Freiheit und Sicherheit garantiert, das demokratische Systeme nicht ermöglichen?

Aus der Sehnsucht nach Freiheit und Subsidiarität entstehen in jüngster Zeit immer neue post-demokratische Ideen des Zusammenlebens. Es sind Gesellschaftsmodelle, die auf privatwirtschaftlicher Grundlage geregelt sind. Zu diesen Modellen gehört etwa die vom Gründer der Deutschen Rohstoff AG, Titus Gebel, propagierte Idee sogenannter Free Private Cities. Gebel ist davon überzeugt, dass die politischen Systeme weltweit an ihre Grenzen stoßen. Privatwirtschaftlich organisierte Free Private Cities hingegen könnten helfen, bestehende gesellschaftliche Übel zu lösen.

Der Deutscher Arbeitgeber Verband nimmt den wachsenden Unmut in der Bevölkerung über den Zustand der Demokratie zum Anlass, die Ideen für eine post-demokratische Ära darzustellen, zu erklären und zu hinterfragen. Dies soll in einer größeren Beitragsreihe mit dem Titel „Startup-Staaten, Sonderzonen und Freie Privatstädte“ geschehen. Geplant sind etwa zehn Artikel, die sich der Thematik sowohl aus politischer, aus gesellschaftlicher und aus wissenschaftlicher Sicht nähern.

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