Böhnhardt ein Kindermörder?

NSUDie Seltsamkeiten im NSU-Konstrukt reißen nicht ab

Das war die Sensationsnachricht der Woche: Angeblich verdichten sich die Hinweise, dass das NSU-Mitglied Uwe Böhnhardt etwas mit dem Fall Peggy in Verbindung stehen soll.
Zweifel an der Meldung wehrt das zuständige Institut rigoros ab und weist jegliche Verunreinigung der Spuren von sich. Doch Böhnardts Mutterspricht von einer konstruierten Spur.
Die Zweifel an den Ermittlungsbehörden sind angebracht. Man muß dazu nicht einmal soweit gehen, wie der NSU-LEAKS-Betreiber Fatalist, der erklärt: „Peggy-Böhnhardt-DNA: Immer wieder die Bayern, Beweisbetrug mit Tradition“

Die Mutter von Uwe Böhnhardt wundert es nicht, dass plötzlich eine neue Spur gefunden worden sei. „Irgendeine Spur, nach 15 Jahren, mitten im Wald, gucke gucke“, sagt sie.
Sie wundert sich auch nicht darüber, daß die Spur ausgerechnet im Landeskriminalamt in München gefunden wurde, in dem Bundesland, wo der Fall Peggy seit 15 Jahren nicht geklärt werden konnte. Wenn irgendwo ein Mord übrig sei, sagt sie, und es klingt verbittert, dann ziehe man den NSU heraus, berichtet dazu die Taunus-Zeitung.
Das passe vor allem den Ermittlungsbehörden. „Und wenn bisher Desinteresse da war: Kinderschänder und Kindermörder, das funktioniert immer. Wenn man ihnen jetzt das noch unterjubeln kann, das funktioniert immer.“.
In der Tat kommt mit dem NSU-Prozeß in München so nichts richtig auf die Reihe – er ist nicht einmal mehr der Umsatzbringer für das Gewerbe der Nachrichtenhändler. Weil auch die Öffentlichkeit immer skeptischer wird, ist es für die Ermittler durchaus hilfreich, wenn nun ein weiterer Aspekt zur Sprache kommt.
Seltsamer Weise war „aufgefundene Kinderkleidung“ im Wohnmobil bisher kein großes Thema. ob daran die Spuren Peggys gefunden wurden, ist bislang auch nirgends bekannt geworden. Such nicht, welchem Kind dieser nun seltsam interessanter gewordene Fund zuzuordnen wäre.
Auch Herbert Potzel, der Leitende Oberstaatsanwalt in Bayreuth, der die dritte Sonderkommission Peggy eingesetzt hat, hat seine Zweifel und zieht eine Verunreinigung der Spuren zumindest in Betracht.
Damit dürfte er sich so wenig beliebt machen, wie alle, die sich nicht nur aus offiziellen Quellen bedienen und nicht alles einfach glauben, was ihnen vorgesetzt wird.
Denn die Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex sind so groß, daß eigentlich auch selbst ein Blinder sehen müßte, daß einiges nicht zusammenpaßt.

Das beginnt mit dem Mordfall Kiesewetter in Heilbronn, geht über die Aktenschredderei der zuständigen Behörden und in die Szene eingeschleuste V-Männer der Sicherheitsdienste bis hin zu den seltsamen und äußerst schnell „geklärten“ Todesfällen rundherum.
Der Sumpf

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Ein Gedanke zu “Böhnhardt ein Kindermörder?

  1. Noch dümmer geht’s wohl nicht? Aber das ist typisch für diese Linke Drecks-Presse und Regierung.
    Weil man über die Jahre keinen Mörder gefunden hat, muß nun Böhnhardt dran glauben, denn der kann sich nicht mehr verteidigen. Es ist ungeheuerlich was sich in diesem Verbrecherstaat abspielt.

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