Drittes Opfer gefunden

explosion[Update] Drittes Todesopfer: Im Ludwigshafener BASF-Werk soll eine Rohrleitung explodiert sein

Bei dem Tauchgang im Hafenbecken des Landeshafens Nord am 19.10.2016 haben die eingesetzten Polizeitaucher der technischen Einsatzeinheit Mainz gegen 12:30 Uhr die Leiche eines Mannes geborgen. Die Identifizierung der Person dauert noch an. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal wird eine Obduktion des Leichnams durchgeführt werden.

Die Polizei Ludwigshafen teilte auf Twitter zunächst mit: „Brand in LU. Brandgase freigesetzt. Bitte Fenster und Türen schließen. Autofahrer Bereich Oppau, Edigheim + Pfingstweide großräumig umfahren.
Inzwischen wurden zwei Todesopfer bestätigt, außerdem sechs Verletzte und nach zunächst sechs noch zwei vermisste Personen gemeldet.

Über dem Gelände des Chemieriesen BASF stand eine weit sichtbare Rauchsäule.
Bereits am Morgen hatte es am Standort Lampertheim in Hessen eine Verpuffung gegeben. Die Explosion und der Brand folgte gegen Mittag am Landeshafen Nord in Ludwigshafen. Acht teils schwer verletzte Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.

Der Brand wurde von der Werksfeuerwehr und der Mannheimer Feuerwehr mit Einsatzfahrzeugen und einem Feuerlöschboot bekämpft. Die Polizei gab eine Gefahrenwarnung heraus, nach der Anwohner aufgefordert wurden, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten. Man solle sich nicht im Freien aufhalten und Autofahrer sollen den Bereich großräumig umfahren.
Die BASF hat ihre zentralen Produktionsanlagen vorsichtshalber stillgelegt.
Die Ursachen für beide Vorfälle sind derzeit völlig unklar. Vermutet wird, daß die Explosion in Ludwigshafen bei Arbeiten an einer Rohrleitungstrasse ausgelöst wurde.

Um 15:40 teilte die Stadt Ludwigshafen mit, Eltern können ihre Kinder aus den Kindertagesstätten abholen. Alle Warnungen bleiben weiter aktiv.
Zuvor teilte um 13.15 Uhr die Stadt mit, die Schulen und Kindertagesstätten in Edigheim und Pfingstweide wurden informiert, dass Kinder und Jugendliche zunächst in den Einrichtungen verbleiben sollen. Grund dafür sei, dass mehrere Personen in Edigheim über Atemwegsbeschwerden geklagt hatten. Der Erkundungswagen der Feuerwehr wurde eingesetzt.
Es wurden Messungen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt, bislang sei keine Gefährdung für Bevölkerung messbar.

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