Islamistischer Anschlag vereitelt

bl-terrorFestnahmen und Durchsuchungen wegen des Verdachts der Verabredung eines Anschlags

Wegen des Verdachts der Verabredung eines Verbrechens wurden gestern auf Anordnung der Staatsanwaltschaft
Karlsruhe in Mannheim und im Landkreis Aschaffenburg zwei Deutsche im Alter von 15 und 17 Jahren vorläufig festgenommen.
Im Zuge eines bereits laufenden Ermittlungsverfahrens hatte sich zuvor der Verdacht ergeben, dass die beiden Jugendlichen einen islamistisch motivierten Anschlag auf eine öffentliche Einrichtung im Landkreis Aschaffenburg planten, wofür sie sich Schusswaffen beschaffen wollten.
Der Einsatz erfolgte mit Unterstützung der örtlichen Polizeidienststellen. Bei den Durchsuchungen wurden islamistisches Propagandamaterial, IS-Flaggen, elektronische Datenträger sowie Mobiltelefone
sichergestellt. Schusswaffen wurden nicht aufgefunden. Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass die Beschuldigten zum jetzigen Zeitpunkt in der Lage gewesen wären, die in Verdacht stehenden Planungen
umzusetzen. Allerdings stellt auch schon die Verabredung eines Verbrechens eine Straftat dar.
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe hat hinsichtlich beider Tatverdächtiger den Erlass von Haftbefehlen
beantragt. Sie werden heute dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen soll insbesondere geklärt werden, ob für die Beschuldigten die Möglichkeit bestand, tatsächlich an Schusswaffen zu gelangen und ob von einer Schuldfähigkeit und
Ernsthaftigkeit der Planungen auszugehen ist. Es bestehen Hinweise, dass bei den Beschuldigten psychische Erkrankungen vorliegen.

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Ein Gedanke zu “Islamistischer Anschlag vereitelt

  1. Es ist schon sonderbar das hier von zwei Deutschen gesprochen wird, die natürlich wie üblich, ebenso psychisch krank sind, wie Muslime, während die Nationalität der wahren Terroristen auch weiterhin unbenannt bleibt. Was ist das für eine perverse Informationspolitik?

    Ich bin sicher das der Haftrichter größtes Verständnis für die „Traumatisierten“ und „psychisch Kranken“ aufbringen wird. Ich frage mich nur, ob diese „Richter“ auch dann noch größtes Verständnis aufbringen, wenn sie selbst, ihre Familie, Freunde oder ihr Arbeitsplatz in die Luft gehen?

    Es ist ja nichts passiert und Waffen wurden auch keine gefunden, also ist alles „ok.“ Wir wollen doch keine „Rassisten“ oder „Nazis“ sein und schon gar keine „Fremdenfeinde“ gegenüber den „Schwächsten“ und „psychisch Kranken“, erst recht nicht gegen „Traumatisierte“ und „Schutzsuchende.“ Die brauchen selbstverständlich unser größtes Verständnis und viel Liebe, wie Frau Käsmann sagte. Gut zureden hilft, wie sich an den tagtäglich hundertfach begangenen Verbrechen zeigt, die kein Ende nehmen.

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