12jähriger plante offenbar Anschläge

bl-terrorAm 5. Dezember erhielt die Polizei in Ludwigshafen die Mitteilung, dass sich an einem Abfallcontainer am Warenhof Ost des Rathauscenters ein verdächtiger Gegenstand befinden würde.

Die ersten Überprüfungen durch die Polizei ergaben, dass es sich dabei um eine schwarze Tasche mit zunächst nicht näher bestimmbarem Inhalt handelte.

Fachleute des LKA stellten in der Tasche ein mit einer nicht exakt definierbaren Substanz gefülltes Glas fest. Dabei handelte es sich offenbar um pyrotechnisches Material, wie es in Feuerwerkskörpern Verwendung findet. Weitere Untersuchungen folgten.

Die Kriminalpolizei Ludwigshafen hatte die Ermittlungen aufgenommen. Im Verdacht stand ein 12-jähriger deutsch-irakischerJunge aus Ludwigshafen. Zur Gewährleistung der Sicherheit musste deshalb der Warenhof Ost sowie die B 44 in Fahrtrichtung Mannheim abgesperrt werden. Größere Verkehrsbehinderungen entstanden dabei nicht.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben dann, dass der 12-jährige das aufgefundene Glas mit der pyrotechnischen Substanz selbst gefüllt und an einem Abfallcontainer am Warenhof Ost Nähe des Rathauscenters abgelegt hat. Nach Auskunft der Experten des LKA Rheinland Pfalz handelte es sich dabei um pyrotechnisches Material, das er aus Feuerwerkskörpern und Wunderkerzen gewonnen hatte. Ein Abbrandtest ergab, dass das Gemisch zwar brennbar, aber nicht explosionsfähig war.

Inzwischen nähren die Ermittlungen den Verdacht, daß der 12-jährige zusammen mit Terrorverdächtigen aus Ludwigshafen und Österreich Anschläge, möglicherweise auch auf die US-Airbase in Ramstein geplant hat

Auch ein Anschlag auf den Ludwigshafener Weihnachtsmarkt soll er mit einem Bekannten geplant haben.
Recherchen des ARD-Magazins „Report Mainz“ und des österreichischen Magazins „Falter“ sollen dies ergeben haben. Ein 17-jähriger festgenommener Terrorverdächtiger, Lorenz K., aus Österreich und der 12-jährige sollen sich demnach über den Bau von Rohrbomben ausgetauscht haben. Geplant war wohl der Bau einer Nagelbombe.

Der 12-jährigeSchüler fiel schon zuvor nicht nur in der Schule auf, sondern hatte bereits Hausverbot in Moscheen. Dort soll er sich respektlos verhalten und die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) thematisiert haben. Auch an seinem früheren Gymnasium hatte er Hausverbot.
Da es sich bei dem 12-Jährigen nach dem Gesetz um ein strafunmündiges Kind handelt, wurde er mit Einverständnis der Eltern zunächst dem zuständigen Jugendamt überstellt und befindet sich derzeit in einer geschlossenen Anstalt..

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