Heidelberg: Mann fährt in eine Personengruppe

ZensurGGPolizei prüft, gegen Absender von Beleidigungen, Gerüchte und Falschinformationen in Tweets nach der Todesfahrt von Heidelberg vorzugehen.

[Update] Ungewöhnlich aufgekratzt reagiert die zuständige Mannheimer Polizei, nachdem sie in Tweets wegen ihrer Informationspolitik zum Fall des Vorfalls in Heidelberg angegriffen wurde. Dabei so9llte sich die Polizeiführung an „Silvester in Köln“ und das Sprichwort „wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“ erinnern.
Zudem ist „dem Volk“ (das „Pack“) inzwischen auch geläufig, wie polizeilicher Sprachgebrauch politisch korrekt zu handhaben ist, denn selbst die Spitzenpositionen sind bekanntlich je nach Landesregierung „politisch korrekt“ besetzt.

Der Anlaß:

Tatverdächtiger nach Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte festgenommen; schwerverletzter Fußgänger in Klinik verstorben

[26.2.2017] Kurz vor 16.00 Uhr fuhr am Samstag ein Tatverdächtiger am Bismarckplatz in Heidelberg vor einer dortigen Bäckereifiliale in eine Personengruppe.

Hierdurch werden 3 Personen verletzt, eine davon schwer. Eine Person konnte sich durch einen Sprung vor dem Fahrzeug in Sicherheit bringen. Anschließend steigt der Tatverdächtige aus dem Fahrzeug aus und entfernt sich mit einem Messer bewaffnet zu Fuß in Richtung der Bergheimer Straße. Vor dem dortigen Alten Hallenbad wird er nach Hinweisen durch Passanten durch eine Fahndungsstreife der Polizei festgestellt.

Nachdem er allerdings mit dem Messer in der Hand auf die Beamten zugegangen sein soll, wurde zunächst erfolglos Pfefferspray eingesetzt. Letztendlich wurde von einem Beamten von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, um den Mann zu stoppen. Der 35-Jährige erlitt einen Bauchdurchschuss und wurde schwer verletzt.

Sein Messer, ein handelsübliches Küchenmesser, wurde sichergestellt. Nach seiner notärztlichen Behandlung wurde der 35-Jährige in einer Heidelberger Klinik notoperiert und befindet sich mittlerweile außer Lebensgefahr.

Sowohl der Tatort am Bismarckplatz als auch die Umgebung um das „Alte Hallenbad“ wurden in der Folge weiträumig abgesperrt. Nach intensiver Spurensicherung, bei der auch ein Sprengstoffsuchhund der Polizeihundeführerstaffel Walldorf zur Untersuchung von Gepäckstücken zum Einsatz kam, wurde das Tatfahrzeug sichergestellt und abgeschleppt. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hatte der Verdächtige das Fahrzeug rund zwei Wochen vor der Tat in Heidelberg angemietet und es seither in seinem Besitz.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 35-jährigen deutschen Studenten. Augenzeugen sprachen ersten Berichten zufolge von einem „Mann mit südländischen Aussehen“. Dieser wurde zwischenzeitlich operiert.

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund seien nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht gegeben, so die Polizeimeldung dazu. Auch im Fall des Berliner Attentäters war die Sprachregelung in den ersten Polizeimeldungen, es handle sich um einen polnischen LKW-Fahrer.

Die hierbei zunächst schwerverletzte Person ist gegen 18.00 Uhr in einer Heidelberger Klinik verstorben. Es handelt sich um einen 73-jährigen deutschen Staatsangehörigen.

Bei den beiden anderen leichtverletzten Personen handelt es sich um einen 32-jährigen österreichischen Staatsangehörigen und eine 29-jährige Frau aus Bosnien-Herzegowina. Nach ambulanter Behandlung vor Ort konnten beide aus der ärztlichen Obhut entlassen werden.

In die Ermittlungsarbeit an den beiden Tatorten vor Ort war ebenfalls das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mit eingebunden. Zudem war ein Polizeihubschrauber zum Fertigen von Übersichtsaufnahmen eingesetzt.

Unterdessen wurde Haftbefehl gegen den den 35 Jahre alten mutmaßlichen Todesfahrer von Heidelberg erlassen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilten, werden dem Täter unter anderem Mord, versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und versuchter Totschlag vorgeworfen.

Bereits vor 3 Tagen schlug ein 34-Jähriger wild auf dem Heidelberger Bismarckplatz um sich und schrie auf Arabisch. Ob es sich um denselben Mann handelt, ist noch unklar. Er muß sich wegen Körperverletzung und Betrug vor der Justiz verantworten. Der in Dossenheim wohnende 34-Jährige nahm zunächst in einem Lokal in der Hauptstraße ein Getränk zu sich, bezahlte jedoch nicht und begab sich dann auf den Bismarckplatz, so die Polizeimeldung. Die Polizei wurde kurz nach 21 Uhr alarmiert und rückte sofort mit zwei Streifenbesatzungen aus.

Vor Ort stand der 34-Jährige mit ausgestreckten Armen und somit drohender Haltung mitten auf dem Bismarckplatz, um ihn herum befanden sich etliche Passanten, die sofort äußerten, dass der Mann wild um sich schlagen würde und bereits Personen verletzt hätte. Auf Ansprache der Polizei reagierte der 34-Jährige nicht, nahm aber eine sehr aggressive Haltung ein, weshalb er durch die Beamten zu Boden gebracht, mit Handschließen geschlossen und ins Dienstfahrzeug gesetzt wurde. Auf dem Weg zur Dienststelle und auch in den Räumlichkeiten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte schrie der 34-Jährige lautstark auf Arabisch umher. Er führte keinerlei Ausweispapiere mit und auch jegliche Verständigung scheiterte. Aufgrund seines Verhaltens wurde er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Auf seinem Weg von der Hauptstraße bis hin zum Bismarckplatz griff er bisherigen Feststellungen zufolge vier Passanten an; die Polizei schließt jedoch nicht aus, dass weitere Personen von dem 34-Jährigen attackiert und ggfs. verletzt wurden. Diese wie auch Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Heidelberg-Mitte, Tel.: 06221/99-1700, in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

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