Grünes Umfragetief im Saarland

Geht doch: Grüne fliegen nach Umfragen aus dem ersten Landesparlament

Ok, auch die AfD verliert an Prozentpunkten, aber bei der aktuellen Wahlumfrage im Saarland gibt es für alle Demokraten eine frohe Botschaft. Die Grünen stellen zwar in Baden-Württemberg den Ministerpräsidenten. Der befindet sich aber häufig im Widerspruch zu seiner Basis und gilt als bester Mann, den die CDU unter Merkel je hatte. Die AfD zerfleischt sich schon von Anbeginn immer mehr selbst. Ihre Karrieristen sind damit beschäftigt, sich alle jene vom Hals zu halten, die auch einmal an die Fleischtöpfe der Macht kommen wollen.

Die dts-Nachrichtenagentur vermeldet:

Die CDU liegt einer INSA-Umfrage zufolge im Saarland weiter in der Wählergunst vorne, die SPD legt aber deutlich zu: Im aktuellen Saarland-Trend des Meinungsforschungsinstituts für die „Bild“ gewinnt die SPD im Vergleich zur Befragung Anfang Januar insgesamt neun Prozentpunkte hinzu und erreicht 33 Prozent. Die CDU gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf 36 Prozent. Alle anderen Parteien verlieren teilweise deutlich.

Die Linke muss vier Punkte abgeben und kommt auf zwölf Prozent. Die AfD verliert drei Prozentpunkte und erreicht sieben Prozent. Die Grünen geben zwei Punkte ab und kommen, ebenso wie die FDP, die einen Punkt einbüßt, nur noch auf vier Prozent.

Sonstige Parteien kommen zusammen auf vier Prozent. Die Piraten wären im Landtag nicht mehr vertreten. Die Große Koalition unter Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) kommt damit auf 69 Prozent und könnte weiter regieren.

Aber auch ein rot-rotes Bündnis hätte mir 45 Prozent eine parlamentarische Mehrheit, da Grüne und FDP den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde aktuell nicht schaffen. Die Mehrheit für Rot-Rot ist aber knapp. CDU und AfD kommen zusammen auf 43 Prozent.

„Kanzlerkandidat Schulz stärkt offensichtlich die SPD, Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer die CDU. Viel hängt davon ab, wie Grüne und FDP abschneiden“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert.

Es sieht so aus, als ob Martin Schulz auch am linken Rand fischt. Soll er ruhig. Ein richtig Linker reicht doch.

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