Im Wahljahr gibt es keinen islamischen Anschlag, basta!

Klar, im Wahljahr würde jeder islamische Terroranschlag die Systemparteien Stimmen kosten.

Von daher war und bleibt zu befürchten, dass eben diese Art der religiösen Gewalt mit allen Mitteln verleugnet und wenn das nicht funktioniert zumindest verharmlost werden muss.

Aber wir erinnern uns. Im Oktober letzten Jahres stand in der „Krone.at“ zu lesen:

Jeder kann zum „erfolgreichen“ Gotteskrieger werden. Weder eine militärische Ausbildung noch der Besitz einer Schusswaffe sind dafür nötig. Diese erschreckende Botschaft verbreitet die Terrormiliz Islamischer Staat derzeit in der neuesten Ausgabe ihres Magazins „Rom“. Demnach sollen künftige Dschihadisten einfach zu einem Messer greifen, um ein Massaker anzurichten. Experten orten eine „totale Kriegserklärung“ des IS.

In dem Artikel wird zwar darauf hingewiesen, dass viele Menschen bei „dem Gedanken, einer anderen Person einen scharfen Gegenstand ins Fleisch zu stechen“, zimperlich seien – dies sei aber keine Entschuldigung, um den Dschihad zu verlassen.

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/IS-ruft-zu-Anschlaegen-in-Deutschland-auf/story/16240765

Genau, und wer sich nicht traut, jemanden einen scharfen Gegenstand in den Leib zu rammen oder mit der Axt den Schädel einzuschlagen, benutzt eben einen fahrbaren Untersatz als Tatwaffe.

Nach dem Terroranschlag vom Breitscheidplatz und dem „obskuren“ Vorfall in Heidelberg nun wenige Tage später der „Amoklauf/Terroranschlag“ in Düsseldorf. Und wieder einmal landeten die Hintergründe der Schreckenstat sehr schnell auf den Schreibtischen der Journalisten. Der „WDR“ vermeldet:

Im Düsseldorfer Hauptbahnhof sind mehrere Menschen bei einer Axtattacke verletzt worden. Ein Mann habe in der ankommenden S-Bahn 28 aus Kaarst am Gleis und im Bahnhofsgebäude insgesamt fünf Personen „mit einem Beil“ angegriffen und verletzt, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstagabend (09.03.2017). Ein Verletzter musste im Krankenhaus behandelt werden.

In der Nacht teilte die Polizei mit, dass die Tat keinen terroristischen Hintergrund habe. Der mutmaßliche Täter, ein 36-Jähriger aus dem ehemaligen Jugoslawien, leide unter psychischen Problemen…

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/notfall-duesseldorf-100.html

Wir wissen zu diesem Zeitpunkt natürlich auch nicht, wer und was hinter dieser „Terrorattacke“ steckt, doch der Liveticker im „Express“ macht stutzig und weckt das Misstrauen:

…22:56 Uhr Die Polizei berichtet, dass eine Person festgenommen wurde. Sie sprang auf der Flucht von einer Brücke und verletzte sich. Der Täter wird derzeit in einer Klinik bewacht.

22.43 Uhr Laut Polizeikreisen soll es sich beim dem Axtattentat um einen Amoklauf und keinen Terroranschlag gehandelt haben…

http://www.express.de/duesseldorf/duesseldorfer-hauptbahnhof-amoklauf-mit-beil–viele-verletzte—taeter-gefasst-26167758-seite2

Bevor der Täter also festgenommen werden konnte, wusste die Polizei schon, dass es sich auf keinen Fall um einen Terroranschlag handeln könnte? Hatte der „Schlächter“ ein T-Shirt an, auf dem stand „Ich bin ein Amokläufer“?

Wie kann das sein, dass man das Tatmotiv schon kennt, bevor man die Personalien festgestellt hat und bevor man mit dem Verdächtigen überhaupt geredet hat?

Und was heißt „ehemaliges Jugoslawien“? Stammt der Täter eher aus dem muslimischen oder dem christlichen Teil dieser ehemaligen sozialistischen Republik? Könnte doch vielleicht Aufschluss über seine Motive geben. Der Begriff „ehemaliges Jugoslawien“ jeden Falls dient der Verschleierung, ist doch Jugoslawien immerhin schon vor 25 Jahren aufgelöst worden.

Wie kann es sein, dass zu diesem Zeitpunkt bereits von „psychischen Problemen“ gesprochen werden konnte, ohne das ein entsprechendes psychiatrisches Gutachten vorlag? Für so eine Diagnose benötigen Fachleute manchmal Wochen, wenn nicht sogar Monate.

Aber ist wird noch dubioser:

Ein mögliches Motiv der Tat war nach Angaben der Düsseldorfer Beamten zunächst nicht auszumachen. Es deute jedoch „nichts auf einen Anschlag, auf Terror oder auf einen Amoklauf hin“, sagte ein Sprecher.

http://www.focus.de/panorama/welt/amoklauf-mutmasslicher-taeter-psychisch-labil-das-geschah-am-duesseldorfer-hauptbahnhof_id_6764927.html

Also nicht mal mehr ein Amoklauf. Was dann? Hat hier ein Kandidat von „Einer wird gewinnen“ etwas überzogen?

Man wird einfach nicht das Gefühl los, dass hier von ganz oben Druck auf die Polizei, Staatsanwaltschaft und Medien ausgeübt wird, um die Bevölkerung nicht weiter zu verunsichern und in „falsche“ Bahnen zu lenken.

Misstrauen ist also angebracht, schließlich geht es um die Sicherheit der Bürger und nicht um irgendwelche Stimmen bei der Bundestagswahl!

Siehe auch: Österreicher berichtet über den Axt-Anschlag in Düsseldorf

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