Bayern/BW haben die Pandora-Büchse für Freiflächen-Voltaik wieder aufgemacht

Mit der aktuellen EEG-Novellierung 2017 waren nicht nur die Voltaik-Erlöse noch mal drastisch gekürzt worden, sondern man hatte auch die Umwidmungsmöglichkeit von Ackerland in Panel-beschichtete Fläche verboten.

Allerdings hat die Gesetzgebung eine sogenannte Länderöffnung vorgesehen. Nun haben Bayern und BW diese Option gezogen und die Errichtung von Freiflächen-Voltaik auf sogenannten benachteiligten landwirtschaftlichen Nutzflächen wieder zugelassen (z.B. Hanglagen, wo man nur mit einem Hangmähdrescher ernten kann). Letztlich wird damit wohl auch die Begrenzung des Ausbaus auf Bundesebene unterlaufen. Beide Länder haben dort spezifische Limitierungen eingeführt, die nicht mit der Mengenvorgabe auf Bundesebene in Einklang sind.

In BW ist damit die Umwidmung von Zwei-Dritteln der landwirtschaftlichen Nutzfläche in BW in Voltaik-Fläche möglich (!!!), allerdings sollen jährlich nur 200 ha vorgesehen werden. In Bayern sind max. 30 Anlagen pro Jahr vorgesehen.

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