Generalbundesanwalt ermittelt gegen Erdogans Spitzel

Nachdem beim Bundesnachrichtendienst (BND) eine Liste des türkischen Geheimdienastes aufgetaucht ist, ermittelt der Generalbundesanwalt.

Bereits vor Monaten hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) Anlaß zur Prüfung, ob auch AKP-nahe private Vereine in Deutschland den MIT bei dessen Spitzel-Arbeit hierzulande unterstützen.
Ins Visier ist dabei auch die der türkischen Religionsbehörde unterstehende DITIB geraten, deren Imame offenbar von Erdogan in Spitzeldienste eingespannt wurden.

Dabei hat sich der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sich wohl verrechnet.
Sein Top-Spion Hakan Fidan, Chef des türkischen Geheimdienstes MIT, wollte den BND dazu benutzen, seinem Spitzeldienst beim Ausspähen angeblicher Gülen-Anhänger behilflich zu sein.

Dieser hatte dem BND eine Liste von angeblichen als“Terroristen“ verdächtigen Anhängern der Bewegung des islamischen Predigers Fetullah Gülen in Deutschland übergeben.

Darauf sollen rund 300 Einzelpersonen und 200 Vereine, Schulen und andere vorwiegend türkische Institutionen stehen, die Erdogans Ansinnen zufolge zur Gülen-Bewegung gehören sollen.
Aufgelistet werden Adressen, Mobiltelefon- und Festnetznummern und nicht selten sogar durch Überwachungskameras heimlich aufgenommen Fotografien der auszuspähenden Opfer.

Statt dem Anliegen des MIT nachzugehen, informierte der BND die Bundesregierung , den Verfassungsschutz, das Bundeskriminalamt und den Generalbundesanwalt.

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