Russlanddeutscher wieder in Russland – zweiter Anlauf

Vor einigen Monaten berichteten russische Medien, dass eine deutsche kinderreiche Familie (10 Kinder) aus Deutschland „geflüchtet“ ist, weil man sich vor der Sexualerziehung in deutschen Schulen fürchtete.

Man wollte sich in Russland niederlassen und nutzte hierfür spezielle Programme der Übersiedlung.
Die Familie erhielt finanzielle Unterstützung in Höhe von 150.000 Rubel und siedelte sich im Dorf Kyschtowka im Gebiet Nowosibirsk an.
Dort wurde auch Wohnraum zur Verfügung gestellt, der allerdings instandgesetzt werden musste.
Die Familie wurde aber nicht sesshaft und reiste über Nacht und ohne weitere Informationen wieder nach Deutschland aus.
Begründet wurde dies durch den österreichischen Rechtsanwalt der Familie damit, dass sich ein Kind ein Schlüsselbein gebrochen hatte und die Familie deswegen Schwierigkeiten mit der Polizei befürchtete und dass man ihnen die Kinder wegnehmen könnte.
Anfang März veröffentlichte der Bevollmächtigte für Menschenrechte des Krai Stawropol über Facebook eine Einladung an diese Familie, doch wieder nach Russland zu kommen, man werde ihnen alle nur erdenkliche Hilfe zukommen lassen. Versprochen wurde ein Haus mit allem Komfort für die Familie.
Nun ist die Familie wieder angereist – es bleibt abzuwarten, für welche Zeit diesmal.

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