Merkels Prioritäten: 93 Milliarden für Flüchtlinge, die Alten können sehen, wo sie bleiben!

Die Bertelsmann-Stiftung hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, die so überraschend nicht ist, dennoch alarmierende Zahlen enthält, einfach weil diese eine von der Politik vernachlässigten Bevölkerungsgruppe betrifft: Die Rentner und hierbei vor allen Dingen die von Altersarmut Betroffenen.


von Thomas Böhm

„zdf heute“ schreibt: „Insbesondere alleinstehende Frauen, Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose sind einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zufolge bis zum Jahr 2036 von Altersarmut bedroht. Insgesamt steigt die Armutsrisikoquote in der Altersgruppe der dann 67-Jährigen in den kommenden Jahren von heute 16 auf 20 Prozent an. Bei alleinstehenden Frauen ist die Zunahme stark. Demnach steigt der Anteil der Frauen, die von staatlichen Leistungen abhängig werden, weil ihr Einkommen nicht fürs Leben reicht, von heute 16,2 auf 27,8 Prozent im Jahr 2036 an.“

Die Gründe werden uns dann auch gleich mitgeliefert. Das „ZDF“ weiter: „Als Ursache für die wachsende Altersarmut sehen die Studien-Autoren zwei Gründe: Die Zunahme von Unterbrechungen im Arbeitsleben und unsichere Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor. Außerdem sinkt das Rentenniveau durch die demografische Entwicklung und rentenrechtliche Veränderungen kontinuierlich. Nach Auffassung der Stiftung entfalten die zum Ausgleich geschaffenen Instrumente der privaten Altersvorsorge aber nicht die gewünschte Wirkung.“

All das kommt nicht von heute auf morgen, sondern war lange vorhersehbar und damit auch den regierenden Politikern bekannt. Doch die GroKo unter Kanzlerin Merkel hat andere Sorgen, wie wir alle wissen.

Verantwortungslose Politiker denken von Legislaturperiode zu Legislaturperiode, von wegen „Nach uns die Sintflut“ und von daher haben sie eine ganz andere Klientel im Auge. Und diese wird dann mit dem Geld der arbeitenden Bürger beglückt.

Es geht – natürlich – um diejenigen, die noch nicht so lange bei uns leben und voraussichtlich auch nicht in die Rentenkasse einzahlen werden, weil sie so sehr mit dem Geld ausgeben beschäftigt sind. Da hat „RP-Online“ ebenfalls einige interessante Zahlen für uns:

„Die Bundesregierung kalkuliert zur Versorgung der Flüchtlinge einem Magazinbericht zufolge bis 2020 mit Kosten von insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ zitierte am Samstag aus einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums für die Verhandlungen mit den Ländern, derzufolge die Kosten von rund 16,1 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 20,4 Milliarden im Jahr 2020 steigen.

Darin enthalten seien auch Ausgaben für die Bekämpfung von Fluchtursachen in Krisenregionen. Bei ihrer Schätzung gingen die Beamten von Finanzminister Wolfgang Schäuble davon aus, dass dieses Jahr 600.000 Flüchtlinge nach Deutschland kommen, nächstes Jahr 400.000 und in den Folgejahren jeweils 300.000.“

Zum „hinkenden“ Vergleich: Das ist mehr Geld als laut Haushaltsplan den Ministerien für Verteidigung, Verkehr, Gesundheit und Familie für das Jahr 2017 zugestanden wurde. Und natürlich ist das wieder lediglich eine Milchmädchenrechnung, weil der Familienachzug noch gar nicht berücksichtigt ist und weil der Pegelstand des Flüchtlingstroms in nächster Zeit noch mächtig erhöhen wird.

Dazu passt eine aktuelle Meldung der „Welt„:

…Die größte Zahl außereuropäischer Einwanderer hat Deutschland als ihre neue Heimat auserkoren. Eurostat beziffert die Nicht-EU-Ausländer in der Bundesrepublik auf 8,7 Million, im Nochmitgliedsland und ehemaligen Kolonialreich Großbritannien sind es den Statistiken zufolge 5,6 Millionen, in Italien fünf Millionen, in Spanien und Frankreich 4,4 Millionen.

Doch ohne Zweifel heißt das Ziel Nummer eins in diesem Jahrzehnt: Deutschland. Allein 2015 – im Jahr der „Flüchtlingskrise“ – strömten 1,5 Millionen Menschen in Europas größte Volkswirtschaft, mehr als doppelt so viel wie ins Vereinigte Königreich, das 632.000 Menschen aufnahm. Frankreich absorbierte im gleichen Jahr nur 364.000 Einwanderer, Spanien 342.000 Menschen von außerhalb…“

So setzt Frau Merkel eben ihre Prioritäten. Die Alten können am Hungertuch nagen, Hauptsache die jungen Menschen, die sich aus nahen und fernen Ländern nach Deutschland gewagt haben, werden fürstlich versorgt.

Angeblich nun soll dieses Thema auch in den Wahlkampf „verbraten“ werden, um dann gleich nach der Wahl wieder in einer Schublade zu verkümmern. Wer Merkel & Co kennt, weiß, dass es für die Verdienstvollen in unserem Staat keine Chance gibt, dazu ist die Dame zu sehr Sozialistin.

Und wenn dann unser Sozialsystem vollends zusammengebrochen ist, sitzt Frau Merkel irgendwo in Chile und reibt sich, wie ihre Auftraggeber, die Hände.

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