Ein Brummkreisel namens Güllner

Fake-News bei Forsa?

Eigentlich sollte jemand, der ein Meinungsumfrageinstitut leitet, die Bürger nicht mit Falschaussagen manipulieren.

Er sollte auch nicht für seine Parteifreunde, also seine Auftraggeber das entsprechende Ergebnis für seine Umfragen zurecht basteln.

Genau das Gefühl aber hat man bei Forsa-Chef Güllner. Er ist für jeden klar denkenden Menschen eine „Schande“ für seine Branche.

Hier sein jüngstes Geschwall:

Der Chef des Meinungsforschungsinstitut Forsa, Manfred Güllner, glaubt nicht, dass die Alternative für Deutschland (AfD) von der Kehrtwende der CDU-Chefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Thema „Ehe für alle“ profitieren kann. „Das Thema ist sicher keine Steilvorlage für die AfD. Die ganz große Mehrheit der Bevölkerung ist für die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare“, sagte Güllner dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Deshalb ist es mir ein Rätsel, wie die Partei davon profitieren will.“

Selbst Anhänger von CDU und CSU seien mehrheitlich für die „Ehe für alle“, betonte Güllner. „Die konservativen Kritiker, die eine offene Flanke am rechten Rand der Union sehen, sind nur eine Minderheit“, fügte er hinzu. Das sei aber ohnehin „Quatsch“, so Güllner weiter.

„Es gibt kein Vakuum am rechten Rand.“ Die Wähler wollten vielmehr eine CDU in der Mitte. „Merkels Kurs ist absolut richtig.“…(dts)

Bekanntlich leben in Deutschland rund 24 Millionen Katholiken, unter denen gewiss nur wenige die „Ehe für alle“ befürworten. Wahrscheinlich haben sich Güllners Umfragediener mehr in Gay-Clubs und Darkrooms herumgetummelt, um für diese Umfrage genügend „Stimmen“ zu erheischen.

Und warum sollte die AfD nicht bei diesen konservativen Katholiken den einen oder anderen Wähler gewinnen können? Da war für Güllner wohl wieder mal der Wunsch der Vater des Gedankens.

Das Geschwall geht noch weiter:

…Dessen ungeachtet ist Güllner überzeugt, dass die AfD im Herbst erstmals den Sprung in den Bundestag schaffen wird – allerdings auf niedrigem Niveau. „Dass die AfD noch unter die Fünf-Prozent-Hürde rutscht, halte ich für unwahrscheinlich“, sagte der Forsa-Chef. Er sehe aber keine Themen, mit denen sie noch zulegen könne…(dts)

Nein, natürlich nicht. Für Güllner & Co ist schließlich die Flüchtlingskrise bereits bewältigt, weil ihre Vorgärten noch nicht belegt wurden. Leider aber ist diese Wahrnehmung getrübt, oder hier wird mutwillig gelogen. Denn die Themen „Illegale Einwanderung“, „Migrantenkriminalität“ und „Islam-Terror“ sind Themen, die uns in Zukunft weitaus mehr beschäftigen werden, als heute – für die AfD also durchaus Themen, mit denen sie zulegen könnte, wenn man sie den lassen und nicht ständig attackieren würde.

Güllner blubbert weiter:

„Es sei denn, Horst Seehofer veranstaltet wieder Amokläufe und versucht rechte Themen zu besetzen“, sagte Güllner mit Blick auf den bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chef. Das wäre aber „ein schwerer Fehler“, fügte er hinzu. „Die Union sollte sich von AfD klar abgrenzen und ihr nicht hinterherlaufen.“(dts)

Was sind für Güllner eigentlich „rechte Themen“? „Sicherheit“? „Renten?“, „Eltern- und Kinderschutz“, „Frieden“?

Man bekommt bei diesem Typ das Gefühl, dass er von morgens bis abends im Kreis herumläuft, dabei mit sich selber spricht und uns dann das Ergebnis dieser Selbstgespräche als Meinungsumfrage verkaufen will.

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