Showdown bei MAISCHBERGER

Peter Bartels: Showdown am ARD-Corral: „Wyatt Earp“ Bosbach vs. „Calamity“ Ditfurth

[Peter Bartels] Ein großspuriger, dann weinerlicher Bürgermeister namens Olaf Scholz (SPD), zwar nicht anwesend, aber omnipräsent. ER hatte bis zuletzt bräsig getönt: „Natürlich schafft Hamburg den G 20-Gipfel, wir schaffen ja auch den Hafen-Geburtstag.“ – Es wurde dann Hamburg „geschafft“.

6.000 schwarz vermummte Polit-Verbrecher gegen 20.000 Polizisten, die sich nicht wehren durften; sogar mit den Wasserwerfern mussten sie ad absurdum auf Duschkopf sprühen. Stadtviertel brannten, Geschäfte wurden geplündert, Kleinwagen verbrannt. „Tschullergung!“  stammelt das SPD-Männlein Scholz hinterher betröppelt im Senat. Und die SPD-Genossen feierten ihn wie einen Helden: Rücktritt? Wieso das denn?!?

Nun also der erste Telekratie-Untersuchungsausschuss, Maische Maischberger . Eine nette, aber dummerhaft Links-Laberin namens Katarina Barley (SPD). – Ein restlos ignoranter Jan van Aken (LINKE) – Ein bellenden Wadenbeißer vom STERN (Hans-Ulrich Jörges) – Ein „Bulle“ namens Joachim Lenders, der als eine Art Doc Holliday tapfer Sperrfeuer gab. Und der schwer krebskranke „Wyatt Earp“ der CDU gegen die Ex-GRÜNE Jutta Ditfurth, die ihre Locken bekennend rot zum demonstrativ schwarzen Outfit gefärbt hatte, immer wieder todschick mit chinesischem Fächer gegen Transpiration und Übergewicht wedelte.

„Gewalt in Hamburg: Warum versagt der Staat?“ So der Heuchel-Titel der ARD-Sendung. „Warum versagt die Linke?“ Subkutane Schuldzuweisung? Rabulistik mit dem Holzhammer! Nicht: „Warum sind wir auf dem linken Auge blind?“ Nicht: „Warum treten Scholz, Maizière , Merkel nicht zurück?“  Jede dieser Fragen wäre weniger verlogen gewesen. Stattdessen ARD-Indoktrination: Der Staat, das unbekannte Ungeheuer-Wesen!! „Die da oben“ … „Die armen Schweine in Schwarz hier unten“…

„Wyatt Earp“ Bosbach hatte schon am Anfang einen Warnschuss abgefeuert: “Mich macht die postmortale Klugscheißerei der selbsternannten Polizeiexperten wütend!“ Und: „Wir sind seit Tagen von Sofa-Experten umgeben, die nie einen Polizei-Einsatz geleiten haben …“ Und: „Wir dulden in Deutschland seit vielen Jahren rechtsfreie Räume…“ Und: „Es kann nicht sein, dass Randalierer  darüber entscheiden, ob in Deutschland Veranstaltungen durchgeführt werden …“

„Calamity Jane“ Ditfurth hatte immer wieder zwischendurch ihre Öko-LinX-Maske aufgesetzt, „heldenhaft“ getönt: „Ich war mittendrin, ich habe gesehen, wie die Polizei brutal auf harmlose Demonstranten einschlug …“ Eine Frau sei von der Polizei angefahren und verletzt worden … die paar Vermummten in Schwarz … der Polizist (Hauptkommissar Lenders) neben mir lügt frech … Und: Sie können am Stammtisch weiter pöbeln … „Doc Holliday“ Lenders hanseatisch aus der Hüfte: „Dummes Gesabbel!“  Doch als „Wyatt Bosbach“ den Fakt abschießt:“500 verletzte Polizeibeamte…“, keift Kalamitäten-Jutta antifaktisch zurück: „Ihr Kopf ist voller Ideologie!“ Wie sagte ihre ebenfalls mollige Schwester im Geiste (Claudia Roth)? „Mit Zahlen hab ich’s nicht so…“. Klar, gefühlte Wahrheit ist schöner als brutale Wirklichkeit.

Und diese Wahrheit trommelte in einem erstaunlichen Stakkato ausgerechnet STERN-Vize Jörges, dessen Blatt vorher immer links warnt, nachher rechts barmt: „Der Schwarze Block … das sind kleine, fast militärisch organisierte Gruppen … mit schwarz angemalten Sohlen, damit man Spitzel sofort erkennt … die auf Kennwort „Bunt“ die schwarzen Klamotten ausziehen, in den Rucksack stecken … (also für die Polizei „unsichtbar“ werden). Und, todesverachtender Mut des roten Wadenbeißers: „Natürlich sind die politisch links!“ Was endlich die blasse SPD-Suse Barley aufschreckte, die – nun aber mal halblang – dazwischen zagte : „Wer wirklich links ist, der ist nicht für Gewalt … die SPD ist seit 154 Jahren gegen Gewalt …“

Erstaunlich nur, dass sie das weder in Berlin (SPD-Bürgermeister) oder Hamburg (SPD-Bürgermeister)  nur manchmal und dann verschwurbelt durch die Lippen presst, aber vorher nie was dagegen tut. Erstaunlich, dass ein SPD-Finsterling namens Ralf Stegner zwar Wahlen krachend verlieren, aber  ungeniert weiter die Antifa anhimmeln darf (Söhnchen macht auch mit!). Erstaunlich, dass ein Ex-DDR- Familien-Blondchen namens Schwesig jährlich Millionen Steuergelder für ebendiese linke Antifa-Gewalt gegen angeblich Rechts hinblättert. Obwohl 2015 linke Gewalt mit über 30 Prozent dokumentiert wurde, rechte dagegen nur mit lächerlichen knapp über 6 Prozent…

Und als Polizeihauptkommissar Lenders konstatiert: „Die Rote Flora ist das Lage- und Kontrollzentrum, aus dem strategisch operiert wird, gibt Kalamitäten-Jutta wie eine Knallchargin den Lachanfall. Und bekommt prompt  von „Doc“ Lenders den Blattschuss: „Sie müssen jetzt nicht vom Stuhl fallen, fächern Sie sich ein bißchen Luft zu!“

Watt Earp Bosbach nestelt an seinem Mikro, steht auf, geht: „ Frau Ditfurth ist unerträglich!“  ARD- Maische Maischberger greift nach seinem Arm: „Bitte bleiben Sie bei uns!“ Kalamitäten-Jutta stichelt weiter: „Sie sind eine kleine Mimose. Wie kann ein erwachsener Mensch so mimosenhaft sein!“ Dann wird die Unglückskrähe zur Petze: „Der war von Anfang an schon so“. „Frau Lehrerin“, schnappatmet sie nicht, hilft trotzdem nix: Maischberger gibt trotzdem die strenge Paukerin, den Klassenverweis: „Frau Ditfurth, darf ich Sie bitten, die Sendung zu verlassen?“

Bitten darf die hilflose ARD-Paukerin, aber Unglückskrähe Ditfurth denkt nicht im Traum daran, den  dicken Hintern zu bewegen: „Warum? Ich hab mit Herrn Bosbach nichts zu tun!“

Der SPIEGEL?  Da hat die Unglückskrähe „übrigens eifrig und instruktiv twitternd – vor Ort“  die polizeilichen Aktivitäten „eine der übelsten Reaktionen, die ich je erlebt habe“ genannt. Man habe zuschauen können, „wie Tag für Tag durch Schikanen und Prügel“ alles schlimmer geworden sei.“

Und die ARD? Sandra Maischberger nach der Sendung:“ Ich möchte mich ausdrücklich bei Frau Ditfurth entschuldigen, sie aus der Sendung komplimentieren zu wollen. Das war eine unüberlegte Kurzschlussreaktion, getrieben von dem Wunsch, in der Sendung den Ausgleich der Seiten wiederherzustellen. Es war ein Fehler den ich bedaure.“

Lieb Vaterland, magst ruhig sein…

Wolfgang Bosbach (CDU) verlässt Maischberger-Sendung:

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