Jobcenter wegen Diskriminierung in der Kritik

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat untersucht, ob Jobcenter und Arbeitsagenturen allen Erwerbslosen die gleichen Chancen bieten. Sie tun es nicht.

Verantwortlich ist der interne Erfolgsdruck.

Jobcenter und Arbeitsagenturen gewähren nicht allen Erwerbslosen die gleiche Unterstützung. Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Besonders betroffen sind Gruppen, die es auf dem Arbeitsmarkt ohnehin schwer haben – so wie Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen und Migranten.

Der Bericht spricht von „teils gravierenden Diskriminierungsrisiken“. Hauptgrund seien die Abläufe in den Behörden – zum Beispiel das Kennzahlensystem der Jobcenter. Für die Vermittler komme es darauf an, möglichst hohe Vermittlungszahlen zu erreichen.
Dadurch sei es von Vorteil, sich auf Arbeitslose zu konzentrieren, die leicht wieder einen Job finden. Erwerbslose, die besonders viel Unterstützung und Beratung bräuchten, würden dadurch vernachlässigt.

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