Sogenannte Flüchtlinge schlagen Notärztin Zähne aus

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verurteilt gefährliche Attacke auf Notarztfahrzeug in Ottobrunn durch Flüchtling

Gestern Abend haben Berichten zufolg zwei „minderjährige unbegleitete Flüchtlinge“ in München ein Notarzt-Einsatzfahrzeug des Krankenhauses Neuperlach angegriffen.

Einer der beiden schlug das Seitenfenster mit einer vollen Wiskeyflasche ein und traf die Notärztin mitten ins Gesicht.

Die Frau verlor bei der Attacke das Bewusstsein und mehrere Zähne, berichtet die Abendzeitung München.

Auch vor dem Fahrer des Notazrtwagens machte der sogenannte Flüchtling nicht halt. Auch ihn traf die volle Flasche, auch er habe Verletzungen erlitten.

Der Einsatzwagen war beim Alten- und Pflegeheimin der Ottostraße vorgefahren, um Rettungsdienstkräfte der Feuerwehr Ottobrunn zu unterstützen, die dort eine lebensbedrohliche Erkrankung behandelten. Während die Feuerwehr bereits eine Patientin behandelte, kam es auf der Straße gegen 20 Uhr 30 zu dem gewalttätigen Angriff.

Die beiden „Jugendlichen“ flüchteten, wurde aber nach wenigen hundert Metern von der Polizei gefasst. „Aufgebrachte Bürger“ sollen laut Focus auf die Beamten losgegangen sein, weil sie den -vorerst- festgenommenen gewalttätigen und offensichtlich betrunkenen „Flüchtlingen“ helfen wollten.

Bayerns Innenminister fordert harte Bestrafung und Prüfung möglichst rascher Abschiebung

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die gefährliche Attacke eines 20-jährigen Flüchtlings aus Eritrea am Abend des 22. Juni 2018 in Ottobrunn bei München auf ein Notarztfahrzeug scharf verurteilt: „In unserem Land Schutz und Sicherheit zu suchen und gleichzeitig in einem Anfall blinder Aggression unsere Rettungskräfte anzugreifen, geht gar nicht. Wer in unserem Land Gewalttaten begeht und unser Rechtssystem derart missachtet, muss hart bestraft werden. Außerdem werden wir zusammen mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die möglichst rasche Abschiebung prüfen.“ Laut Herrmann wurde mittlerweile gegen den Flüchtling Haftbefehl erlassen. Der schwerverletzten Notärztin, dem am Auge verletzten Feuerwehrmann und den leicht verletzten Betreuerinnen wünschte Herrmann eine baldige vollständige Genesung.

Herrmann verwies auf die im April 2017 beschlossene Strafverschärfung. Bei tätlichen Angriffen auf Rettungskräfte im Einsatz drohen seitdem bis zu fünf Jahre Haft. „Harte Strafen sind aufgrund der in den letzten Jahren stark gestiegenen Zahl der Angriffe auf Rettungskräfte dringend notwendig“, forderte der Innenminister. „Wir brauchen für die Täter einen klaren Denkzettel und auch eine höchstmögliche Abschreckung vor zukünftigen Taten.“ Laut Herrmann ist die Zahl der Übergriffe auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste in der Polizeilichen Kriminalstatistik Bayerns von 130 Fällen in 2011 auf 228 in 2016 gestiegen. Die Auswertung für 2017 liegt noch nicht vor.

Der Flüchtling, der zuvor schon seine beiden Betreuerinnen mit den Fäusten angegriffen hatte, weil sie ihn und einen Äthiopier auf das bestehende Alkoholverbot aufmerksam gemacht hatten, warf völlig unvermittelt eine Whiskeyflasche gegen die Beifahrerscheibe eines Notarztfahrzeugs, das zufällig in der Nähe einen Einsatz hatte. Die Flasche durchschlug die Scheibe und traf die 46-jährige Ärztin an Kopf und im Gesicht. Sie wurde dadurch schwer verletzt und erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma, einen Kieferbruch, mehrere ausgeschlagene Zähne und diverse Schnittverletzungen im Gesicht. Sie musste stationär ins Krankenhaus aufgenommen werden. Der Feuerwehrmann als Fahrer wurde durch die umherfliegenden Glassplitter am Auge verletzt. Der 20-Jährige konnten durch die Polizei im Rahmen der Sofortfahndung noch in Tatortnähe vorläufig festgenommen werden.

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