„Das Tor war offen wie die deutsche Grenze!“

Ist ganz Deutschland raus?

Interview mit Martin Sichert, Landesvorsitzender AfD Bayern, von Karoline Seibt

K.S.: Der Spiegel titelt: Deutschland ist raus! Was denken Sie, wenn Sie das so lesen?

M.S: Das passt nicht nur auf den Fußball, sondern auf die gesamte Situation hier im Land. Deutschland hat sich in Europa isoliert, es ist wie mit der Fussballmannschaft, wir brauchen dringend einen Neuanfang!

K.S.: Sehen Sie einen Zusammenhang mit der Namensänderung der Nationalmannschaft in „die Mannschaft“ und den neuen Trikots?

M.S.: Ja, man hat alle Zeichen Deutschlands Stück für Stück entfernt. Das National wurde nicht nur aus Nationalmannschaft entfernt, sondern auch von den Trikots. Damit ist die Mannschaft austauschbar und immer weniger können sich damit identifizieren.

K.S.: Steckt hinter dieser Entwicklung möglicherweise eine bestimmte Zielsetzung, eine politische Absicht?

M.S.: Ja, es ist ein linker Mainstream, man macht die Mannschaft politisch korrekt international, weil man alles was mit Nationen zu tun hat verabscheut.

K.S.: Merkel hat diese Dinge nach meiner Erinnerung damals gezielt über die Presse lanciert. „Die Mannschaft“ soll ihre Erfindung gewesen sein. Könnte man darin rückblickend einen Plan, eine Vorbereitung auf das, was dann im Herbst 2015 mit der Grenzöffnung passierte, sehen?

M.S. Es passt auf alle Fälle zusammen. Deutschland ist nach Merkels Auffassung nicht mehr Deutschland, das Land der Deutschen, sondern nur noch unser Land.
Die Deutschen sind nicht mehr die Deutschen, sondern nur noch die „länger hier Lebenden“ und aus der Nationalmannschaft streicht man die Nation und macht daraus nur noch die Mannschaft.

K.S.: Was waren Ihrer Meinung nach die entscheidenden Gründe für das frühe Ausscheiden der deutschen Elf?

M.S: Die Mannschaft hat gespielt, wie irgendeine Mannschaft, nicht wie eine Nationalelf. Da hat das Zusammengehörigkeitsgefühl gefehlt, der Wille gemeinsam Großes zu erreichen. Ich fand sehr bezeichnend, dass als Gündogan sich für die Erdoganverehrung entschuldigte er sagte, er vertrete die Werte des DFB.
Aber es gibt keine Werte des DFB. Es gibt deutsche Werte, aber die scheint er nicht zu kennen und redet stattdessen von Werten des Fußballbunds.

Wie soll denn so ein echter Nationalstolz entstehen, wie ein Feuer, das in den Spielern brennt, um für Ihr Land den Sieg zu holen?

K.S.: Was war diesmal anders als bei früheren großen Fussballwettbewerben?

M.S.: Nicht nur in der Mannschaft, überall im Land ist die Leidenschaft deutlich zurückgegangen. Das Fahnenmeer früherer Weltmeisterschaften ist verschwunden, WM-Artikel sind zu Ladenhütern geworden, die Menschen haben andere Probleme und die Mannschaft ist seelenlos geworden.

K.S.: Hätte eine andere Mannschaftsaufstellung daran etwas geändert?

M.S.: Hätte man nach der Aktion von Özil und Gündogan klar gemacht, Spieler die einen islamistischen Autokraten als ihren Präsidenten bezeichnen, dürfen nicht spielen, dann hätten sich sicher mehr Menschen mit der Mannschaft identifizieren können.

K.S.: Ist Deutschland nicht nur im Fussball, sondern auch auf anderen Ebenen raus?

M.S.: Deutschland ist international raus. Dank der Politik Merkels sind wir international isoliert.

Aber auch viele Deutsche sind raus, sie sind abgehängt im eigenen Land, wissen nicht, wie es um ihre Zukunft steht. Wenn ein Rentner Pfandflaschen sammeln muss, um sich sein Abendbrot leisten zu können, dann ist er leider durchs Netz gerutscht.

K.S.: Ich empfinde die heutige Niederlage als eine Art Zäsur in der Entwicklung der letzten Jahre. Haben Sie auch das Gefühl, dass die Menschen in Deutschland immer mehr mitbekommen, was hier geschieht und endlich wach werden?

M.S.: Ja, denn die Ablenkung durch den Fussball – Brot und Spiele – funktioniert nicht mehr. Das Deutschland zum ersten Mal in der Vorrunde als Gruppenletzter ausscheidet, ist das Gegenstück zum Wunder von Bern 1954. Damals war das Land am Boden, aber die Menschen waren bereit, tatkräftig gemeinsam anzupacken, um das Land nach vorn zu bringen. So hat damals auch die Nationalelf gespielt und wurde verdient Weltmeister.
Heute ist Deutschland eine egoistische Konsumgesellschaft mit einer dekadenten abgehobenen politischen Elite. Genauso hat auch die Mannschaft gespielt und ist verdient ausgeschieden.

Besonders Symbolträchtig fand ich übrigens das letzte Tor. Das war vollkommen unbewacht, so wie unsere Grenzen und so konnte ohne Widerstand alles Unerwünschte, in diesem Fall der Ball, einfach hinein.

K.S.: Wie geht es weiter? Gibt es noch einen Lichtblick am Horizont?

M.S.: Es gibt nun die Chance für einen Neuanfang. Und ich denke, das Spiel hat auch für viele Fans die sich nicht so sehr mit Politik beschäftigen das Signal gesetzt, dass sich in Deutschland etwas grundlegend ändern muss. Ich will auf jeden Fall meinen Teil dazu beitragen.

K.S.: Wozu Sie ja gerade jetzt angesichts der bevorstehenden Bayern-Wahlen die Gelegenheit haben. Es bleibt spannend und wir sind live dabei.

 
Die „Buntes-Republik“ scheitert – im Fußball wie als Gesellschaft

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Mit Zwang wurde versucht, ein multikulturelles Team zu erstellen. Emotional sind viele Spieler jedoch Türken und Muslime geblieben. Sie fühlten sich nie als Deutsche. Wozu das führt, haben wir heute gesehen.

Ein Gastkommentar von Klaus Goldmann

Schon beim Singen der deutschen Nationalhymne ist kein Anflug von Leidenschaft zu bemerken. Die Spieler stehen gelangweilt da. Sie empfinden das Lied offensichtlich als eine lästige Pflicht. Dies ist das Ergebnis einer restlosen Entnationalisierung. Gutmenschen und Globalisierungsfanatikern war die deutsche Fußballmannschaft schon lange ein Dorn im Auge. Der Fußball nämlich ist das letzte Feld, auf dem die Deutschen noch einen gewissen Patriotismus ausleben „dürfen.“ Daher muss alles Deutsche beseitigt werden.
Nur mehr eine „Mannschaft“

Früher sprach man noch von der „deutschen Nationalmannschaft“. Später reduzierte man das auf „Nationalmannschaft“. Heute heißt sie kurz: „die Mannschaft“. Auf den neuen Trikots sind die Landesfarben nicht mehr zu sehen. Während ein Franz Beckenbauer von seinen Spielern noch verlange, die Hymne mitzusingen, dürfte es eine Order geben, dass „Jogis Multikultitruppe“ ja nicht zu überschwänglich singt.
Vorreiter der Entnationalisierung

Quelle

Jeglicher Nationalstolz gefährdet das Projekt der „Vereinigten Staaten von Europa“. Deutschland, als wichtigstes Land Mitteleuropas, hat es den Weg der Entnationalisierung als Vorreiter zu beschreiten. Daher soll bei seiner Nationalmannschaft so wenig wie möglich an das eigene Land erinnern. Die herrschende Politik hofft augenscheinlich, die Fans würden diesem Wahnsinn folgen.

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