„Islamische Revolution exportieren“

Mullah mit Familie offiziell eingereist

Hamburg – Deutschlands radikale Muslime bekommen Verstärkung: Der islamische Mullah Hojatoleslam Mohammad Hadi Mofateh ist mit seiner Familie ganz legal eingereist. Er wird demnächst das vom Verfassungsschutz beobachtete „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH) führen.

Pikant: Das radikal-islamische IZH ist Mitglied im von deutschen Medien und Politikern hofierten Zentralrat der Muslime des Aiman Mazyek. Ziel des IZH laut Verfassungsschutz: „Export der islamischen Revolution“. Es wolle den schiitischen Islam iranischer Prägung verbreiten. Islam iranischer Pragung – das bedeutet: Scharia, Kopftuchpflicht, Hinrichtung von Ungläubigen.

Querfront mit deutscher Politik
Um die islamische Revolution nach Deutschland zu exportieren, kommt der Mullah Mofateh nun offiziell nach Hamburg. Und er wird dabei in der Hansestadt offene Türen einrennen: Der Senat hat mit der Schura Hamburg, zu der das IZH ebenfalls gehört, einen Staatsvertrag geschlossen. Was die Landesregierung als Akt des bunten Miteinanders lobt, nennen Kritiker Islamisierung durch die Vordertür.

Hojatoleslam Mohammad Hadi Mofateh wird wohl all das organisieren. Im August tritt er sein Amt an. Und trotz der Beobachtung durch den Verfassungsschutz und der eindeutigen Ziele wird er bei diesem Vorhaben hochrangige Gesprächspartner in der Politik finden. Der heutige Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) posierte schon in seiner Amtszeit als Erster Bürgermeister der Hafenstadt sehr gern mit Mofatehs Vorgänger Ayatollah Reza Ramezani. Auch SPD-Boss Sigmar Gabriel traf sich mit dem Radikal-Muslim. Anschließend saß der wiederum seelenruhig am Krankenbett des berüchtigten iranischen Todesrichters, als dieser im Frühjahr in Hannover behandelt wurde. Querfront mal anders.

Mitglied der iranischen „Revolutionsgarden“
Zu all dem kommt hinzu: Mofateh diente bei den iranischen Revolutionsgarden. Der militante Arm des Mullah-Regimes schlägt auch derzeit wieder Proteste von Dissidenten blutig nieder. Vor ein paar Tagen erst tötete er dabei vier Menschen. Die USA planen nicht nur deswegen, die Revolutionsgarden als Terrororganisation einzustufen. Denn dass die Truppen Attentate unterstützen und initiieren, steht für Washington fest. Ihre Auslandsabteilung, die Quds-Force, gilt für Amerika bereits seit mehr als zehn Jahren als Terrororganisation. Die Revolutionsgarden hätten eine „zentrale Rolle“ dabei gespielt, den Iran „zum weltweit größten staatlichen Terrorsponsor zu machen“, sagte US-Finanzminister Steven Mnuchin im vergangenen Jahr.

In Deutschland dagegen geht die Politik mit offenen Armen auf Vertreter aus diesem Umfeld zu. Mofateh darf samt Anhang ins Land, damit er hier ganz offiziell seiner Missionstätigkeit nachgehen kann. Dass er propagandistisch geschult ist und bei seinem Austausch mit Regierungsvertretern auch so auftreten dürfte, zeigt ein weiteres Detail aus seinem Lebenslauf: Er leitete den englischsprachigen Radiosender „Voice of the Islamic Republic“ des staatlichen iranischen Rundfunks IRIB.

„Juden ins Gas!“

In Deutschland ist Mofatehs IZH auch für seine Israel-feindliche Haltung bekannt. Seine Vertreter nehmen regelmäßig am Al-Quds-Marsch in Berlin teil, bei dem die „Befreiung Jerusalems von den zionistischen Besatzern“ gefordert wird. Teilnehmer riefen auch: „Juden ins Gas!“ (WS)

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