Auch Vodafone fürchtet um seinen Ruf

Werbefilm mit Mesut Özil eingestampft

Mit Mesut Özil Werbung zu machen, ist heikel – für einige Unternehmen offenbar sogar kontraproduktiv. Jetzt hat Vodafone ein bereits fertig produziertes Werbe-Video und entsprechende Fotos mit dem umstrittenen Fußballspieler eingestampft.

Die Bilder waren bereits vor der Fußball-Weltmeisterschaft entstanden. Das bestätigte ein Sprecher des Kommunikationsunternehmens der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Vodafone „fürchtet um seinen Ruf“, heißt es da.

Der britische Mobilfunkanbieter hat den Clip demnach nach den Bildern des damaligen Nationalspielers mit dem türkischen Präsidenten Erdogan zunächst zurückgehalten. Jetzt soll er gar nicht mehr kommen: „Mit der Kampagne hätten wir in der massiven Diskussion im Netz mit unserer Botschaft nicht mehr durchdringen können“, sagte ein Sprecher der Zeitung.

Zuvor hatte bereits Mercedes-Benz nach Özils Darstellung „vielfältige Aktivitäten“ kurzfristig storniert. Nach dem Eklat um die Fotos von Erdogan mit Özil und Gündogan sei er nachträglich aus Werbekampagnen entfernt worden, schrieb Özil über den DFB-Sponsor: „Für sie war es nicht länger gut, mit mir gesehen zu werden. Sie nannten diese Situation Krisenmanagement.“ (WS)

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