Erste Übergriffe von Freunden des betäubungslosen Schächtens

Nach Start von „Mähtoo“

Erste Übergriffe nach Start von "Mähtoo" (Bild: Screenshot)

Erste Übergriffe nach Start von „Mähtoo“ (Bild: Screenshot

Niedersachsen/Braunschweig- AfD-Kampagne: Mähtoo – Seitdem diese spektakuläre Plakat-Aktion offiziell der AfD zugeordnet wird, wird der Ton und der Umgang mit auf der Straße aggressiver. Am Mittwoch wurden ein AfD-Wagen in Braunschweig mit Eiern beworfen. Die Fahrer und Begleiter wurden wüst beschimpft, und es wurden Fotos von ihnen gemacht.

„Obwohl wir in den sozialen Medien sowohl aus Deutschland wie auch aus anderen Ländern viel Zuspruch für unsere Kampagne erhalten haben, sind die Reaktionen auf der Straße sehr feindselig. Die Kommentare auf den sozialen Plattformen zeigen jedoch, dass eine Diskussion über das betäubungslose Schlachten längst überfällig war und dass viel zu wenig über diese grausame Praktik aufgeklärt wird“, so die Stellungnahme der AfD zu den jüngsten Übergriffen.

Die AfD Fraktion startete Anfang August erfolgreich ihre Kampagne gegen das betäubungslose Schlachten. „Wir wollen die Bevölkerung aufklären“, sagt die Fraktionsvorsitzende der AfD Dana Guth

Das betäubungslose Schlachten ist eine archaische und grausame Methode. Die Tiere sterben langsam und qualvoll. „Es ist nicht hinnehmbar, dass in einem zivilisierten Staat eine derartige Praxis weiter ausgeübt wird“, sagt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Niedersächsischen Landtag Dana Guth. Das betäubungslose Schlachten läuft dem Grundsatz des Tierwohls als Staatsziel (Artikel 20 a des Grundgesetzes) vollkommen entgegen. Auch die Religionsfreiheit darf nicht dazu missbraucht werden, Tiere grausam sterben zu lassen. Der Tierschutz ist ein moralisch-zivilisatorischer Standard, von dem nicht mehr abgewichen werden darf. Ausnahmegenehmigungen gemäß § 4 a Abs. 2 Nr. 2 des Tierschutzgesetzes an Angehörige des islamischen Glaubens soll es nicht mehr geben. „Es kann keine Ausnahme von unseren Werten geben“, sagt Dana Guth (MdL).

Besonders unter dem betäubungslosen Schlachten leidet ein Tier. Deshalb zielte der Antrag der AfD vom 12.02. 2018 auch darauf ab, das betäubungslose Schlachten zu beenden – und keine Ausnahmegenehmigungen mehr zu erteilen. Das sahen die anderen Parteien jedoch anders: Die Ausschuss-Empfehlung für den AfD-Antrag konnte daher nur lauten: „ablehnen“.

Da die anderen Parteien den AfD-Antrag abgelehnt haben, musste die AfD nach Eigendarstellung anders für Aufklärung über das betäubungslose Schlachten in Niedersachsen sorgen. „Daher haben wir mit #Mähtoo begonnen“, sagt Dana Guth. „Es geht der AfD nicht darum, gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen vorzugehen. Wir wollen die Bevölkerung über das betäubungslose Schlachten aufklären.“ (SB)

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