VdK kritisiert Vorschlag zur privaten Altersvorsorge mit Aktien

Die von Friedrich Merz angestoßene Diskussion um Aktien zur Absicherung privater Renten und deren mögliche steuerliche Begünstigung kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland

Bentele: „Der Sozialverband VdK kritisiert die aktuell diskutierten Vorschläge zur steuerlichen Förderung der privaten Altersvorsorge mit Aktien. Die Erfahrungen mit der Riester-Förderung zeigen, dass gerade diejenigen, die am stärksten von Altersarmut bedroht sind, nicht privat vorsorgen können, weil ihnen schlicht das Geld fehlt. Von einer Förderung des Aktiensparens profitieren wieder nur diejenigen, die diese Förderung eigentlich nicht brauchen. Statt die private Altersvorsorge noch mehr zu fördern, braucht es dagegen eine Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung mit einem Rentenniveau, das dauerhaft bei 50 Prozent liegt. Die Renten müssen entsprechend den Löhnen steigen. Zudem muss die Rentenversicherung zu einer Erwerbstätigenversicherung ausgebaut werden, in die alle einbezahlen: Arbeitnehmer, Selbständige, Beamte und Politiker.“

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