Fall Magnitz: Video veröffentlicht

Polizei-Video manipuliert“ – „Bauarbeiter“ und „drei Täter“ erfunden?

[Update] Man muß kein Anhänger der AfD sein, aber die nach dem Überfall auf deren Bundestagsabgeordneten Magnitz einsetzende Hype und die dazu verbreiteten Zweifel werden ihr nur nützen, nachdem das Polizeivideo wiederum Zweifel an der offiziellen Darstellung aufkommen läßt.
Seit der Silvesternacht in Köln kennt man die politisch korrekte „Sprachregelung“ durch die von politischen Spitzenbeamten geführten Behörden und von Vertretern aus Politik und Medien sowieso.
Auf dem Video sind ab Sekunde 29 Bilder zu sehen, die einen Gegenstand zumindest vermuten lassen.
Demnach wäre die Angabe der im ersten Teil sichtbaren möglichen Zeugen, die in der Eile bei dem Täter ein „Kantholz“ gesehen haben wollen, nicht ganz auszuschließen.
andererseits wurde das Videon auch nicht sofort veröffentlicht.
Die Zeit, um Einzelbilder zu manipulieren, wie es nun vermutet wird, hätte es durchaus geben können.

Eine Internetseite mit dem interessanten Namen „Volksverpetzer“ behauptet zur Causa Magnitz, die AfD „hat Vermummungen der Täter, Tritte, helfende Bauarbeiter und das berüchtigte „Kantholz“ erfunden, welchem die Polizei widersprechen musste“.

Zudem heißt es dort: „Bis jetzt steht nur fest: Ein Angreifer sprang Magnitz in den Rücken, der stürzte dadurch und zog sich die Verletzungen beim Fall zu. Daraufhin flohen der Angreifer und seine Begleiter. Alles weitere hat die AfD dazu erfunden“.

Dabei wird jedoch die Bremer Polizeimeldung vom 8. Januar 2018 unterschlagen, die an jenem Tag im CHRISTLICHEN FORUM mit Quellenangabe veröffentlicht wurde.

In der Nachricht ist nicht von „einem“ Angreifer die Rede, sondern von „mindestens drei Männern“; sodann wird ein „unbekannter Gegenstand“ erwähnt, der dem Opfer „gegen den Kopf geschlagen“ wurde: Auch die „helfenden Bauarbeiter“ sind nicht erfunden, sondern werden von der Polizei mit Altersangaben erwähnt:

„…Der 66-Jährige wurde am Montag gegen 17.20 Uhr im Durchgang des Theaters am Goetheplatz von mindestens drei Männern angegriffen. Sie schlugen ihm mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und flüchteten in Richtung Bleicherstraße.

Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen.“

Die Meldungen der Polizei Bremen:

Angriff auf Bundestagsabgeordneten und Landesvorsitzenden der AfD Bremen
(08.01.19) Am 07.01.2019, gegen 17:20 Uhr, wurde im Bereich des Theaters am Goetheplatz der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der AfD Bremen von mehreren Personen angegriffen und verletzt. Aufgrund der Funktion des Geschädigten ist von einer politischen Motivation der Tat auszugehen. Der polizeiliche Staatsschutz und die Staatsanwaltschaft Bremen haben die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei sucht dringend Zeugen: Wer hat den Vorfall im Bereich des Goetheplatzes beobachtet? Wer kann Hinweise geben? Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden.

Polizei bildet Sonderkommission
(08.01.19) Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu auch PM 19, hat die Polizei Bremen eine Sonderkommission gebildet.
Der 66-Jährige wurde am Montag gegen 17.20 Uhr im Durchgang des Theaters am Goetheplatz von mindestens drei Männern angegriffen. Sie schlugen ihm mit einem unbekannten Gegenstand gegen den Kopf und flüchteten in Richtung Bleicherstraße. Zwei 43 und 54 Jahre alte Handwerker, die in der Nähe ihren Wagen beluden, entdeckten den am Boden liegenden Mann und riefen einen Rettungswagen. Die Feuerwehr alarmierte daraufhin die Polizei. Mehrere Streifenwagen fahndeten umgehend nach den Verdächtigen. Die Ermittler sperrten den Tatort ab und sicherten erste Spuren. Der 66 Jahre alte Bremer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei Bremen hat unter der Federführung des Staatsschutzes eine Sonderkommission gebildet und steht im engen Austausch mit dem Bundeskriminalamt. Wir fragen: „Wer hat am späten Montagnachmittag im Bereich des Theaters am Goetheplatz verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben?“ Die Männer waren dunkel gekleidet und trugen Kapuzen, bzw. Mützen. Der Kriminaldauerdienst ist unter (0421) 3623888 erreichbar.

Erste Ermittlungsergebnisse
(08.01.19) Nach dem Angriff auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu auch die PM 19 und 20, konnten Staatsanwaltschaft und Polizei erste Ermittlungsergebnisse erzielen.
Nach ersten Vernehmungen und der Sicherung und Auswertung von Videomaterial ermitteln die Behörden nunmehr wegen des Verdachts einer gefährlichen Körperverletzung. Gesicherte Aufnahmen zeigen zwei Personen, die sich dem 66-Jährigen von hinten näherten, eine dritte lief versetzt dahinter. Einer der Unbekannten schlug den Bremer von hinten nieder, woraufhin der Mann stürzte. Der Abgeordnete erlitt eine stark blutende Kopfverletzung. Anschließend flüchtete das Trio vom Ort des Geschehens. Auf dem bisher gesicherten Videomaterial kann der Einsatz eines Schlaggegenstandes nicht festgestellt werden.
Die eingerichtete Sonderkommission bittet weiterhin mögliche Zeugen sich unter (0421) 3623888 mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen.

Polizei schaltet Hinweisportal
(09.01.19) Nach dem Angriff auf einen Bundestagsabgeordneten der AfD, siehe hierzu zuletzt die PM 21, hat die Polizei Bremen ein anonymes Hinweisportal freigeschaltet.
Die Polizei bittet darum, ab sofort Bilder und Videos vom Montag, 7. Januar 2019, die etwa zwischen 16 und 18 Uhr im erweiterten Bereich des Goetheplatzes (Kunsthalle, Wallanlagen usw.) gemacht wurden, zur Verfügung zu stellen. Im genannten Zeitraum fanden in dem Bereich u.a. zwei Veranstaltungen statt, die stark frequentiert wurden. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei:
https://hb.hinweisportal.de/
Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Die Menueführung ist selbsterklärend. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym. Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer 0421 362 3888 Hinweise entgegen.

Polizei prüft Bekennerschreiben
(10.01.19) Nach dem Angriff auf einen 66 Jahre alten Bundestagsabgeordneten am vergangenen Montag, siehe hierzu auch zuletzt die PM 25, bekannte sich eine Gruppierung auf einer Internetplattform zu dem Angriff.
Die Gruppe nannte sich „Antifaschistischer Frühling“. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen entdeckte das Schreiben am Mittwochabend, kurze Zeit später wurde es bereits wieder von der Seite gelöscht. Die Autoren zeichneten sich in dem Bekennerschreiben für den Angriff verantwortlich, um den 66-Jährigen „von seinem faschistischen Gedankengut zu befreien“.
Die Soko „Goetheplatz“ prüft in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt die Echtheit des Schreibens. Aktivisten mit dem Namen „Antifaschistischer Frühling“ sind in Bremen bisher nicht aufgetreten. Die weiteren Ermittlungen hierzu dauern an.
Die Polizei bittet weiterhin darum, Bilder und Videos vom Montag, 7. Januar 2019, die etwa zwischen 16 und 18 Uhr im erweiterten Bereich des Goetheplatzes (Kunsthalle, Wallanlagen usw.) gemacht wurden, zur Verfügung zu stellen. Im genannten Zeitraum fanden in dem Bereich u.a. zwei Veranstaltungen statt, die stark frequentiert wurden. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal der Bremer Polizei:
https://hb.hinweisportal.de/
Hier können Bilder, Videos und Texte hochgeladen werden. Die Menueführung ist selbsterklärend. Wer seine Identität nicht preisgibt, bleibt anonym. Selbstverständlich nimmt nach wie vor der Kriminaldauerdienst der Bremer Polizei unter der Telefonnummer (0421) 3623888 Hinweise entgegen.

Vorbereitung einer Öffentlichkeitsfahndung
(10.01.19) In dem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Bremer AfD Vorsitzenden Frank Magnitz geführten Ermittlungsverfahren bereiten Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit die Veröffentlichung von Videomaterial im Rahmen einer Öffentlichkeitsfahndung vor. Die hierfür erforderliche gerichtliche Anordnung wurde am heutigen Tage durch das Amtsgericht Bremen erlassen.

Videoveröffentlichung und Belohnung
(11.01.19) In dem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil des Bremer Bundestagabgeordneten Frank Magnitz geführten Ermittlungsverfahren haben Staatsanwaltschaft und Polizei ein Video für eine Öffentlichkeitsfahndung veröffentlicht.
Nachfolgend ist ein Video des Tathergangs eingestellt. Das Video zeigt (zum Teil in Zeitlupe) die relevanten Sequenzen des Ablaufs in ihrer Rohfassung, aufgenommen von zwei verschiedenen Kameras in der Sankt-Pauli-Passage beim Theater am Goetheplatz.
Polizei und Staatsanwaltschaft fragen: „Wer kann Hinweise auf die Täter geben?“ Der Kriminaldauerdienst ist unter 0421 362 3888 erreichbar.
Für Hinweise die zur Ergreifung und rechtskräftigen Verurteilung der Täter führen, lobt die Staatsanwaltschaft Bremen eine Belohnung von 3000 Euro aus.
Die Polizei Bremen bietet weiterhin die Möglichkeit, Bilder und Videos über das Hinweisportal hochzuladen. Unter folgendem Link gelangt man auf das entsprechende Portal: https://hb.hinweisportal.de/

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