Doris von Sayn-Wittgenstein wehrt sich

Strafanzeige gegen Mitglieder des AfD-Bundesvorstandes

Die AfD-Landtagsabgeordnete von Schleswig-Holstein, Doris v. Sayn-Wittgenstein, hat am 29.1.2019 bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige wegen Nötigung und Verleumdung gegen Mitglieder des AfD- Bundesvorstandes erstattet.

Dem Bundesvorstand wirft v. Sayn-Wittgenstein vor, er nutze zwei Versionen einer eidesstattlichen Versicherung, um ihr strafbares Verhalten anzulasten und scheue auch nicht davor zurück, den Landesvorstand Schleswig-Holstein in strafbarer Weise unter Druck zu setzen, um sie aus der Partei zu entfernen.

Der Bundesvorstand hatte in einer Pressemeldung vom 17.12.2018 erklärt, er habe v. Sayn-Wittgenstein vor dem Hintergrund „mutmaßlich strafrechtlicher Vorgänge“ von der Ausübung ihrer Rechte, d.h. auch von der Ausübung ihrer Parteiämter, ausgeschlossen. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Kiel davon abgesehen, mangels tatsächlicher Anhaltspunkte überhaupt ein Ermittlungsverfahren zu eröffnen.

V. Sayn-Wittgenstein: „Mein Ruf als Rechtsanwältin, aber auch bei den Parteimitgliedern, ist mir äußerst wichtig. Erfundene Vorwürfe kann ich nicht im Raum stehen lassen. Ich hoffe, das Strafverfahren klärt, wer hier die Fäden im Hintergrund zieht und macht all jenen, die aufgrund der derzeitigen Treibjagd-Stimmung die Alternative für Deutschland bereits für so gut wie gescheitert halten, wieder neuen Mut.“

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