Auch in Deutschland: Anschläge auf Kirchengebäude nehmen stark zu

Wer glaubt, die Anschläge auf Kirchengebäude und deren Amtspersonen seien alleine eine Besonderheit von Frankreich und deutscher Städte und Metropolen, der täuscht sich. Ein Gastbeitrag von Albrecht Künstle

Ich wohne im südbadischen Kleinstädtchen Herbolzheim mit etwas über 10.000 Einwohnern – es werden immer mehr, der Bürgermeister hatte sein Plansoll bei der Aufnahme von Migranten weit übererfüllt und jetzt kommen die Nachzügler. In den letzten Jahren wurde die Sakristei der katholischen Kirche aufgebrochen und sakrale Gegenstände gestohlen. „Herbolzheim zog Bilanz über ein schwieriges Jahr. Vandalismus in der Kirche geht weiter … Diebstähle in der katholischen Kirche reißen nicht ab“ usw. Die Original-Nachrichten darüber sind leider nicht mehr verfügbar.
Lourdes-Grotte in Brand gesetzt

Ein Kilometer entfernt befindet sich die kleine Wallfahrtskirche Maria Sand. Davor ist eine kleine Lourdes-Grotte, die einem Brandanschlag zum Opfer fiel. Und im Innern des Kirchleins stand ein Opferstock für arme Kinder. Er wurde skrupellos geplündert. Und oben am Berg bei den „drei Tannen“ steht ein Wegkreuz. Es wurde geschändet, der Gekreuzigte zerschlagen.

Drei Kilometer südlich in Kenzingen: „Seit Wochen kommt es regelmäßig vor, dass in der Stadtkirche St. Laurentius in Kenzingen Kircheninventar missbraucht oder zerstört wird. Die katholische Pfarrgemeinde bittet die Bevölkerung darum, verdächtiges Verhalten zu melden. „Sollten sich diese Vorfälle jedoch wiederholen, sind wir leider gezwungen, die Kirche unter Umständen außerhalb der Gottesdienstzeiten zu schließen“, heißt es in einer Mitteilung der Pfarrgemeinde.
150 Meter entfernt ein Asylheim

Vier Kilometer westlich entfernt im beschaulichen Oberhausen steht die Ulrichkapelle. In ihr wurde früher für Kranke gebetet. Seit einiger Zeit ist der untere Bereich aller Butzenglas-Fenster eingeschlagen, als ob es in dieser Kapelle etwas zu holen gäbe. Sie gehört nicht der Kirche sondern der Gemeinde Rheinhausen. Doch statt die Fenster instand zu setzen, baute sie 150 meter entfernt ein Migrantenheim.

Vier Kilometer nördlich von uns in Ringsheim, meinem Geburtsort, ist die Kirche Johannes dem Täufer geweiht. Meine Tauf-Kirche wurde meines Wissens von einer Attacke noch verschont. Aber ganz aktuell wurde dort ein Wegkreuz Opfer von „Vandalen“. Die Herkunft der eigentlichen Vandalen ist historisch nicht klar. Heute wird der Begriff von Medien gerne gewählt wenn man sich scheut, Schandtaten jemand Bestimmten zuzuordnen. Vandalen aber zu schonen, hat sich damals so wenig bewährt wie heute.
Statt Restauration Fastenbrechen in Kirchen

Aber nicht etwa der örtliche Pfarrer kümmert sich um die handwerkliche Wiederherstellung des zertrümmerten Gekreuzigten – er ließ lieber für die muslimischen Fastenschwindler beten. Es ist der örtliche Kulturkreis, der den durch wen auch immer angerichteten Schaden wieder beheben wird.

Aber ich denke es ist egal wo man auf unserer Landkarte den Zirkel einsticht und einen Radius zieht. Überall gibt es diese Angriffe auf Christliches, was aber jeweils nur kurz von der Lokalpresse berichtet, als „Einzelfälle“ klassifiziert, und dann wieder vergessen wird. Dabei sind diese Angriffe nicht weniger bedeutsam, als die Zerstörung der Kirche von innen durch einige Amtspersonen.

Wir haben vor einer Woche Pfingsten gefeiert, die Geburtsstunde der christlichen Kirche. Pfingsten, dem Heiligen Geist gewidmet, dessen Existenz z.B. von muslimischer Seite als Vielgötterei bekämpft wird. Nicht nur mit den Worten des Koran, sondern viele der Nachfolger Muhammads lassen dieser Ablehnung der christlichen Trinität (Dreifaltigkeit) fundamentalistische Missetaten folgen. Die Welle der Bilderstürmerei ist vielleicht nur der Anfang.

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