FRANKREICH AGIERT, DEUTSCHLAND IGNORIERT: NEUNUNDSIEBZIG BRUTAL GETÖTETE MÄDCHEN/ FRAUEN (*)!

Professor Dr. Kristina Wolff: BMFSFJ & BMJV? UNBEIRRT REAKTIONSLOS. MACHT IM ANGESICHT VON 83 FEMIZIDEN SPRACHLOS.

2. Juli 2019 — „Deutschland setzt sich in den Gremien der Vereinten Nationen für die Gleichstellung und den Schutz der Frauenrechte ein. (…) Gleichstellungsfragen und Frauenrechte werden in den Vereinten Nationen (VN) in zahlreichen Kommissionen, Programmen, Fonds, Sonderorganisationen und Menschenrechtsausschüssen behandelt. Deutschland setzt sich in den Gremien für die durchgehende Beachtung der Belange von Frauen, für Geschlechtergerechtigkeit und den Schutz von Frauenrechten ein.“ (**)

DURCHGEHEND – NUR NICHT IN DEUTSCHLAND?

27. Juni 2019 in Saalfeld: Im Verlauf eines Streits schlägt ein Mann seine 20-jährige Lebensgefährtin so hart in‘s Gesicht, dass diese einen Nasenbeinbruch erleidet und im Klinikum versorgt werden muss. (Thüringen)

30. Juni 2019 in Hamburg: Drei Männer attackieren eine 24-jährige Frau an der U-Bahnstation Hagenbecks Tierpark. Sie halten die Frau gemeinsam fest und drücken sie gegen eine Wand, während einer der Männer versucht, ihr die Bekleidung vom Oberkörper zu reißen, so die Polizei. Durch heftige Gegenwehr kann die Frau die drei Männer in die Flucht schlagen. Am gleichen Wochenende ist es in ganz Hamburg mehrfach zu sexueller Belästigung, sowie versuchten sexuellen Übergriffen auf Frauen gekommen. Bspw. auch in Ottensen, wo ein 13-jähriges Mädchen verfolgt und sexuell angegriffen wurde. (Hamburg)

30. Juni 209 in Passau: Eine Studentin wird auf dem Gelände der Universität Passau, auf der Toilette, von einem ihr unbekannten Mann gewürgt und am Hals verletzt. Der Täter ist flüchtig, die Polizei ermittelt. (Bayern)

01. Juli 2019 in Rüsselsheim: Gegen 01:00 Uhr am frühen Morgen wird eine 62-jährige Frau am Mainufer von einem unbekannten Mann attackiert. Die Frau läuft zunächst am Täter, der auf einer Bank sitzt, vorbei. Kurz darauf verfolgt der Unbekannte sie und schlägt ihr so hart in‘s Gesicht, dass die Frau den Damm hinabstürzt. Der Kriminelle folgte ihr und attackierte sie weiterhin, bis ein couragierter Zeuge zu Hilfe eilt. Die Kriminalpolizei ermittelt. (Hessen)

01. Juli 2019 in Salzgitter: Ein Mann wird für schuldig befunden, seiner Exfreundin alle Muttern am Vorderrad ihres Autos gelöst zu haben, weil er sich für die Trennung rächen wollte. Strafmaß? 11 Monate auf Bewährung. (Niedersachsen)

01. Juli 2019 in Döbeln: Ein Mann verschafft sich widerrechtlich Zutritt in die Wohnung seiner 18-jährigen Freundin. Es kommt zum Streit, in dessen Verlauf er die Frau unvermittelt angreift. Der Wohnungsmieter greift couragiert ein und verhindert so, dass der Täter die junge Frau weiter schädigt. Nach einem Notruf finden Einsatzkräfte der Polizei die junge Frau mit so „schwerwiegenden Verletzungen“ vor, dass sie per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden muss. Pressemeldungen zufolge ist der Aggressor flüchtig. (Sachsen)

01. Juli 2019 in Pforzheim: Im Verlauf eines Streits greift ein Mann in der S-Bahn seine Freundin an: Zunächst hält er ihr ein Feuerzeug unter die Nase, woraufhin sie seine Hand wegschlägt. Dann reißt er der 36-jährigen Frau die Kopfhörer aus den Ohren, legte diese um ihren Hals und beginnt, sie mit einem Kabel zu würgen. Das tut er solange, bis das Kabel der Kopfhörer reißt. Im direkten Anschluss würgt er seine Freundin mit den bloßen Händen, so die Zeugen, die einschritten und den Freund wegziehen. Trotzdem versucht der Aggressor, seine Freundin erneut anzugreifen. (Baden-Württemberg)

02. Juli 2019 in Oldenburg: Im Verlauf eines Streits in der gemeinsamen Wohnung wird ein Mann gewalttätig und verletzt seine 34-jährige Lebensgefährtin lebensgefährlich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand schafft die schwerst Verletzte es noch, zu einem Nachbarn flüchten. Dieser alarmiert Polizei und Notarzt. Nach drei Stunden gelingt es einem SEK, den Täter festzunehmen, während die Frau, trotz mehrfacher Wiederbelebungsversuche, in der Wohnung des Nachbarn ihren Verletzungen erliegt. (Niedersachsen)

Deutschland hat den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat. „Deutschland ist es ein Kernanliegen, sexuelle Gewalt weltweit noch gezielter und umfassender zu verhindern, zu bekämpfen und aufzuarbeiten. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung eine Reihe unterschiedlicher Maßnahmen geplant.“ (***)

@ Dr. Franziska Giffey, @ Christine Lambrecht:

WELTWEIT, d.h. EXKLUSIVE DEUTSCHLAND?

  • Trotz Menschenrechts-Charta der UN.
  • Trotz Istanbul-Konventionen.
  • Trotz Grundgesetz: 79 WEIBLICHE GEWALTOPFER.
  • 79 FEMIZIDE – ZWEI MINISTERINNEN – EINE INDUSTRIENATION – NULL FORTSCHRITT: SHAME -SHAME- SHAME!

(*) Stand 02.07.2019

(**) https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/internationale-gleichstellungspolitk/gleichstellung-im-rahmen-der-vereinten-nationen

(***) https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/frauen-frieden-und-sicherheit-1583610

Neue Fakten:
03. Juli 2019 in Wiesbaden: Im Verlauf des Streits eines Paares greift die Polizei ein und spricht dem Mann ein Kontaktverbot aus. Dieses ignoriert er, stattdessen attackiert er seine 47-jährige Lebensgefährtin erneut, so dass die Frau vor ihm in‘s Bad flüchtet. Bei seiner erneuten Festnahme verletzt der Aggressor zwei Polizisten. (Hessen)

03. Juli in Dresden: Weil ein Mann der 26-jährigen Mutter seines Kindes telefonisch mit Waffengewalt droht, muss ein SEK das Krankenhaus, in dem die Frau liegt, absichern. Der Aggressor ist polizeibekannt, es liegen bereits drei Haftbefehle, u.a. wegen Körperverletzung vor, zudem stehen noch 536 Hafttage offen. Dass der flüchtige Täter jetzt aufgegriffen werden konnte, sei ein Zufall, so der Sprecher der Staatsanwaltschaft Görlitz. (Sachsen)

03. Juli 2019 in Rajada: Eine 18-jährige Frau bezeugt auf einer Polizeiwache eine Gruppenvergewaltigung, an der mehrere Deutsche Männer beteiligt waren: Zwei der Männer haben sie im Beisein der anderen beiden vergewaltigt. Eine medizinische Untersuchung belegt die sexuelle Gewalttat. Alle vier werden am Flughafen festgenommen. (Mallorca)

03. Juli 2019 in Tüllingen: Im Verlauf eines Gesprächs mit einer 56-jährigen Frau zückt ein 14-Jähriger (!) ein Messer uns sticht zu. Im Gerangel, bei dem beide eine steile Treppe herunter stürzen, gelingt es der Frau, dem Jungen das Messer aus der Hand zu nehmen. Die Frau muss notoperiert werden. Weil beim derzeitigen Ermittlungstand kein dringender Tatverdacht besteht und sich keine Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft ergeben haben, wurde der Aggressor seinen Eltern übergeben. (Baden-Württemberg)

04. Juli 2019 in Essen: Gegen 13:00 Uhr geht ein Mann grundlos auf die 34-jährige Mitarbeiterin eines Schnellrestaurants im Essener Hauptbahnhof los, schlägt ihr gegen die Schulter und würgt sie anschließend mit beiden Händen am Hals. Als die verletzte Frau zum Schutz in das Büro des Restaurants flüchtet, verfolgt der Aggressor sie und greift erneut an. (Nordrhein-Westfalen)

04. Juli 2019 in Erbach: Im Verlauf eines Gesprächs zückt ein Mann eine vermeintlich scharfe Schusswaffe und richtet sie gegen eine 31-jährige Frau. Darüber informiert die Frau die Polizei, die daraufhin u.a. mit einem Polizeihubschrauber nach dem Mann fahndet. Ein SEK nimmt den Aggressor schließlich fest, bei der Waffe, so stellt es sich im Zuge des Zugriffs heraus, handelte es sich um eine Schreckschusswaffe. (Baden-Württemberg)

04. Juli 2019 in Großenwörden: Ein Mann gesteht auf einer Polizeiwache, dass er zu Jahresbeginn seine 65-jährige Ehefrau getötet hat. Als Einsatzkräfte den Aussagen nachgehen, finden sie im Gewächshaus auf dem Grundstück des Paares die Leiche der Frau verscharrt. (Niedersachsen)

05. Juli 2019 in Hagen: Vor Gericht muss sich ein Mann dafür verantworten, eine 72-jährige Frau im Januar 2019 mit einem Messer attackiert und anschließend erwürgt zu haben. Er hatte bereits für einen früheren Mord 27 Jahre in Haft verbracht und den Femizid nur wenige Wochen nach seiner Entlassung begangen. Um die Tat zu verdecken, soll er erfolglos versucht haben, das Haus anzuzünden. (Nordrhein-Westfalen)

05. Juli 2019 im Kreis Northeim: In einer Pension ist eine 60-jährige Frau von ihrem Ex-Lebenspartner gewaltsam getötet worden, eine 59-jährige Frau hat er schwer verletzt. Den Ermittlungsbehörden zufolge war die Unfähigkeit des Aggressors, mit der Beendigung der langjährigen Beziehung umgehen zu können, das Motiv des Täters. (Baden Württemberg)

05. Juli 2019 in Braunschweig: Am helllichten Tag wird eine 60-jährige Frau im Verlauf eines Streits in einer Kneipe von einem Mann niedergestochen und verstirbt auf dem Weg in’s Krankenhaus. Der Täter ist flüchtig. (Niedersachsen)

(*) Stand 05.07.2019

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