Straflos: Bulgarische „Kinder“ vergewaltigen junge Frau

Mülheim an der Ruhr: Polizei ermittelt nach schwerem Sexualdelikt gegen drei Jugendliche und zwei Kinder- Aufmerksame Anwohner benachrichtigten die Polizei

Am Freitagabend, 5. Juli gegen 22:15 Uhr, kam es an der Straße Eppinghofer Bruch in Mülheim zu einem schweren Sexualdelikt.
Aufmerksame Anwohner bemerkten die Unruhe ihres Hundes und schauten nach dem Rechten.
Im Grünbereich hinter ihrem Garten bemerkten sie eine junge Frau und zwei männliche Personen.
Vermutlich aufgeschreckt von den Anwohnern, flüchteten die beiden über den parallel verlaufenden Radweg.
Sofort nach Eingang des Notrufes setzte die Einsatzleitstelle mehrere Streifenwagen ein, darunter Beamte in Zivil und polizeiliche Hundeführer.

Polizei entdeckt mutmaßliche Täter in der Altstadt
Die Ermittler machten sich am Samstag mit Polizeihunden und mehreren Polizisten in Zivil auf die Suche nach den Tatverdächtigen. In der Altstadt an der Heißener Straße entdeckte die Polizei die Gruppe, die aus fünf Jugendlichen und Kindern besteht.
Nachdem sie die Gruppe gestellt hatten verdichtete sich der Verdacht.
Die drei männlichen 14-jährigen Jugendlichen und die zwei 12-jährigen Kinder sind bulgarischer Nationalität und in Mülheim a. d. Ruhr gemeldet.
Die Polizei ermittelt nun gegen die fünf dringend tatverdächtigen Personen.
Die verletzte junge Frau kam ins Krankenhaus und wird nach der ärztlichen Versorgung polizeilich unterstützt und betreut.

Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, hatte gefordert, das Alter für die Strafmündigkeit in Deutschland auf 12 Jahre herabzusetzen. Kinder unter 14 Jahren sind in Deutschland generell nicht strafmündig, können also bislang nicht vor Gericht gestellt werden.

Der Marsch durch die Institutionen und besonders in die Justiz trägt weiter ihre Früchte:
Im Gegensatz dazu hat sich der Deutsche Richterbund gegen eine Absenkung des Alters für Strafmündigkeit bei Kindern ausgesprochen. „Die Gleichung mehr Strafrecht gleich weniger Kriminalität geht bei den Jugendlichen nicht auf“, teilte der Vorsitzende Jens Gnisa der Deutschen Presse-Agentur mit. Das Jugendstrafrecht habe sich im Grundsatz bewährt. „Es hat durch den darin niedergelegten Erziehungsauftrag zu einem deutlichen Rückgang der Jugendkriminalität geführt“, so Gnisa. Man sehe daher auch keine Notwendigkeit, das Alter für Strafmündigkeit von 14 auf 12 Jahre herabzusetzen.

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