Neuer Aufreger

AfD-Bundestagsabgeordneter Stephan Protschka unterstützt Gedenkstein im füheren Beuthen.

Jetzt prüft die Staatsanwaltschaft Lüneburg den Fall des Gedenksteins und es kommt die Forderung, einer der Unterstützer, der AfD-Bundestagsabgeordnete Stephan Protschka sollte sein Mandat niederlegen.

Das Denkmal wurde am Volkstrauertrag im heute polnischen Bytom, dem früheren Beuthen enthüllt.
Auf dem Stein wird neben deutschen Weltkriegssoldaten auch “Selbstschutz- und Freikorpskämpfern” gedacht.
Weil nicht auch die Opfer der deutschen Soldaten und Freikorps auf dem Gedenkstein erwähnt werden, schrieb der Historiker Dr. Jens-Christian Wagner – er leitet seit 2014 die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten – in einem „Offenen Brief“ dazu:
In Oberschlesien unterstand der Selbstschutz SS-Oberführer Fritz Katzmann, einem der schlimmsten NS-Massenmörder während des Zweiten Weltkrieges” und ergänzte, „im Namen des deutschen Selbstschutzes“ seien Rechtsextreme in Oberschlesien bereits ab 1921 brutal gegen polnische Bürger vorgegangen.
Den Anlaß für „den deutschen Selbstschutz“ läßt er allerdings unerwähnt.

Aufreger sind jedoch die auf dem Gedenkstein auf acht Zeilen verewigten Sponsoren:
Neben dem AfD-Politiker Protschka sind unter anderem die Junge Alternative Berlin und die teilweise vom Verfassungsschutz beobachtete Burschenschaft Markomannia Wien zu Deggendorf als Spender in den Stein zu lesen.
Auch die NPD-Jugendorganisation JN war zunächst aufgeführt, doch wurde diese Zeile später wieder wegretuschiert.

Immerhin nahm an der Einweihung des Steins auch ein Priester der Priesterbruderschaft St. Petrus teil. Dieser habe das Denkmal gesegnet und gemeinsam mit den anderen Gästen für die auf dem Gedenkstein verewigten Opfer gebetet, wie katholisch.de berichtet.

Bild auf Twitter anzeigenMan darf nun gespannt sein, wie die AfD-Führung auf diese Aktion reagieren wird.
Nach heftigen innerparteilichen Diskussionen mit Ab- und Wiederwahl der schleswig-holsteinischen AfD-Landes- und Fraktionsvorsitzenden Doris von Sayn-Wittgenstein und deren schließlichen Parteiausschluß mit der Begründung, sie habe lange vor ihrer AfD-Mitgliedschaft für den niedersächsische Verein ‚Gedächtnisstätte e.V.‘ geworben, steht die AfD nun wohl wieder vor einer Zerreißprobe.

Der in Beuthen errichtete Gedenkstein ist jedenfalls inzwischen  ähnlich, wie es in Deutschland von Antifa-Seiten praktiziert wird, mit deutschfeindlichen Parolen beschmiert.
„Polnische Rechtsradikale“ sollen dafür verantwortlich sein…

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.