Textilhersteller startet Mundschutz-Produktion

Bundesgesundheitsminister Spahn ignorierte alle frühzeitigen Warnungen von Schutzmaterialherstellern, die flächendeckende Versorgung von Ärzten, Schwestern, Pflegern und Sanitätern sicherzustellen.

Nachdem nun klar ist, dass die Bundesregierung auch hier eklatant versagt hat, startet ein Texilhersteller aus der Schwäbischen Alb die Produktion von Mundschutzmasken. Weitere Hersteller wollen nachziehen.

Der Eigentümer der Bekleidungsfirma Trigema im schwäbischen Burladingen, Wolfgang Grupp, hat seit Donnerstag die „Erlaubnis“, anstatt Sport-T-Shirts zu produzieren, Mundschutzmasken zu nähen. Krankenhäuser waren auf den Sport- und Freizeitbekleidungshersteller in Burladingen mit entsprechenden Anfragen zugekommen, berichtet hier die SWP. Auch der Wäschehersteller Mey in Albstadt prüfen derzeit, ob er seine Produktion teilweise umstellen kann.

Laut dem baden-württembergischen Sozialministerium bieten immer mehr Unternehmen aus dem Ländle ihre „Hilfe“ in der Corona-Krise an. Neben Mundschutz, würden sie auch Spuckschutzscheiben zum Beispiel für Supermarktkassen und Schutzkittel produzieren. Auch erste Angebote zur Herstellung einfacher Beatmungsmasken prüfe man derzeit.

Dass diese „Hilfe“ jedoch nicht zum Nulltarif zu bekommen ist, und die Rechnung vom Steuerzahler zu begleichen sein wird, dürfte klar sein. Um so schwerer wiegt einmal mehr die Inkompetenz dieser Bundesregierung – im konkreten Fall die des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn (CDU) in Tateinheit mit seinem Kollegen, Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD). Wie bereits berichtet, ignorierte Spahn konsequent die Warnungen von Schutzmaterialherstellern, während Maas noch Ende Februar in Summe 13 Tonnen Schutzkleidung, Sprühgeräte und Desinfektionsmittel nach China verschenkte.

Wolfgang Grupp, der Eigentümer der Bekleidungsfirma Trigema, ist nicht nur was die Produktpalette anbelangt äußerst wendig, sondern auch in politischer Hinsicht. So kritisierte er 2016 Merkel massiv für ihre „Flüchtlingspolitik“. Diese nannte er „Verdummung der Wähler“, nachdem sich gezeigt hatte, dass unter den angeblichen Flüchtlingen mehrheitlich Wirtschaftsmigranten ins Land einwanderten. Als Konsequenz teilte er damals mit, nun die Grünen wählen zu wollen.

Die Verantwortlichen in der CDU müssten spüren, dass „der anständige, einfache und gewiss nicht dumme CDU-Wähler sich in dieser Form nicht an der Nase herumführen lässt.“ Hier hat sich der Schwabe jedoch mehr als nur getäuscht.

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