Friesen: Maas beruft Antisemitin ins Auswärtige Amt

Um die neue Vertreterin beim Auswärtigen Amt für den Islam, Nurhan Soykan, ist eine Debatte entbrannt.

Zu der Berufung von Frau Nurhan Soykan, stellvertretende Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), als Beraterin für „Außenpolitik und Religion“ im Auswärtigen Amt erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete Anton Friesen, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses:

„Frau Soykan ist stellvertretende Vorsitzende des ZMD, zu dessen Mitgliederorganisationen auch die verfassungsfeindlichen, vom Verfassungsschutz zu Recht beobachteten, islamistisch-nationalistischen türkischen Grauen Wölfe gehören. Die Grauen Wölfe sind die größte rechtsextremistische Organisation in Deutschland. Noch 2014 verteidigte Frau Soykan die zutiefst antisemitischen, israelfeindliche Al Quds Demonstration in Berlin, auf welcher islamische Fanatiker alljährlich die Vernichtung Israels fordern.

Mitglied des von Frau Soykan repräsentierten ZMD ist übrigens auch das Islamische Zentrum Hamburg (IZH), vom Verfassungsschutz beobachtet, vom iranischen Regime gesteuert – und wiederum der Organisator des antisemitischen Al Quds-Tags in Berlin.

Auch die antisemitische BDS-Bewegung, deren Verbot die AfD-Fraktion als erste politische Kraft in Deutschland mit einem Antrag forderte, der dann von den anderen Fraktionen in abgeschwächter Form (ohne ein Verbot) aufgegriffen und beschlossen wurde, findet Frau Soykan gut. Was solch eine Funktionärin des radikalen Islam für die interkulturelle und interreligiöse Verständigung leisten soll, ist schleierhaft. Herr Maas, der angeblich wegen Auschwitz in die Politik gegangen ist, sollte die Ernennung sofort rückgängig machen. Wenn er es nicht tut, lässt er selbst die Maske fallen – Herr Maas steht dann für Antisemitismus und verteidigt den radikalen Islam. Ein solcher Außenminister wäre nicht länger tragbar.“

Auch in anderen politischen Kreisen herrscht Unmut über die Ernennung.
Soykan ist Generalsekretärin des ZMD.
Sie habe vor einigen Jahren unter anderem den antisemitischen Al-Quds-Marsch verteidigt, heißt es.
In Sozialen Medien und mit öffentlichen Äußerungen habe sie die nötige Distanz zu Antisemiten und Islamisten vermissen lassen.
Der Islam- und Antisemitismus-Experte Ahmad Mansour und selbst der Grünen-Politiker Volker Beck wollen die Entscheidung nicht verstehen.
Kritische stimmen kommen auch aus CDU, FDP und der Linken. CDU-Religionsexperte Christoph de Vries bestätigte dem ZMD, daß dessen stärksten Mitgliedsvereine den Muslimbrüdern und rechtsextremen Grauen Wölfe zugerechnet würden.

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