Alice Weidel und Tino Chrupalla zum Spitzenkandidaten-Duo der AfD gewählt

Cotar und Wundrak gratulieren Weidel und Chrupalla

Die Mitglieder der AfD haben Alice Weidel und Tino Chrupalla zum Spitzenkandidaten-Duo gewählt, mit dem die Partei in den Bundestagswahlkampf 2021 ziehen wird – dies ist das Ergebnis der Online-Mitgliederumfrage, die von der AfD vom 17. bis 24. Mai durchgeführt wurde.


An der Befragung teilgenommen haben insgesamt 14.815 Mitglieder. Das sind 48,14 Prozent der Stimmberechtigten. Für Alice Weidel und Tino Chrupalla wurden dabei insgesamt 10.462 Ja-Stimmen abgegeben (71,03 Prozent), auf das zweite Bewerber-Team, Joana Cotar und Joachim Wundrak, entfielen gleichzeitig 3.982 Ja-Stimmen (27,04 Prozent).

285 Teilnehmer der Mitgliederumfrage stimmten bei beiden Teams mit Nein (1,93 Prozent). Enthaltungen gab es insgesamt 86 (0,58 Prozent).

Die beiden gewählten Spitzenkandidaten, Alice Weidel und Tino Chrupalla, werden heute um 13:00 Uhr eine Pressekonferenz geben, in der sie ihre Wahl kommentieren und Fragen dazu beantworten werden. Die PK, die im Gebäude der Bundespressekonferenz in Berlin stattfindet, wird auch als Livestream ausgestrahlt, der auf dem Youtube-Kanal der AfD, auf Facebook und auf der Startseite von afd.de verfolgt werden kann.

Jörg Meuthen zum Ergebnis der Spitzenkandidatenwahl
Die Mitglieder der AfD haben entschieden: Alice Weidel & Tino Chrupalla führen als Spitzenkandidaten die AfD in den Bundestagswahlkampf 2021. Ich gratuliere den beiden zu ihrer Wahl und wünsche ihnen viel Erfolg bei ihrer nun anstehenden Aufgabe, die AfD in den kommenden Monaten als führende Repräsentanten unseres Bundestagswahlkampfes zu vertreten.
Zugleich danke ich Joana Cotar & Joachim Wundrak dafür, dass Sie durch ihre engagierte Kandidatur unseren Mitgliedern eine echte Wahlmöglichkeit eröffnet haben, die offenbar sehr viele positiv angesprochen hat.

Dazu erklärt Joana Cotar, Bundesvorstandsmitglied:
„Ich gratuliere Alice Weidel und Tino Chrupalla zu ihrer Wahl. Sie haben eine Mehrheit der Parteimitglieder für sich gewinnen können und werden uns nun in den anstehenden Bundestagswahlkampf führen. Ich freue mich darauf, die Beiden in den nächsten Monaten tatkräftig unterstützen zu können.
Den Mitgliedern, die für Joachim Wundrak und mich gestimmt haben, möchte ich meinen herzlichen Dank aussprechen. In den letzten Wochen haben wir eine Welle der Unterstützung erfahren, die unsere Erwartungen weit übertroffen hat und die mich ganz persönlich sehr berührt hat. Allen Unterstützern und Kämpfern vielen Dank und seid nicht zu enttäuscht. Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man, wichtig ist das Weitermachen. Gemeinsam für unsere AfD und unser Land.“

Joachim Wundrak, Spitzenkandidat in Niedersachsen, ergänzt:
„Auch ich gratuliere dem gewählten Spitzenduo und danke Alice Weidel und Tino Chrupalla für den fairen Wettbewerb, den sie genau wie wir mit Anstand und gegenseitigem Respekt geführt haben. Unseren Wählern und insbesondere den vielen unermüdlichen Unterstützern im ganzen Land danke ich ganz besonders und von Herzen. Ich bitte sie, auch nach einer verlorenen Wahl wie dieser, nicht enttäuscht aufzugeben. Joana Cotar und ich werden auch weiterhin für unsere Ideale eintreten und zählen auf Ihre tatkräftige Unterstützung.
Wir schauen nun gemeinsam nach vorn, um einen erfolgreichen Wahlkampf für die AfD und für die Interessen Deutschlands und des Deutschen Volkes zu führen. Die anstehende Bundestagswahl ist von besonderer Bedeutung. Eine Wahl, die für das Schicksal Deutschlands und seiner Bürger wegweisend sein wird.

Die AfD tritt an, um unsere Freiheit mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie verteidigen. Wir sind freie Bürger, keine Untertanen. Dafür werden wir kämpfen!“

Wahlprogramm
Auf dem 12. Bundesparteitag am 10. und 11. April 2021 in Dresden haben die Delegierten mit großer Mehrheit das Programm der AfD zur Bundestagswahl 2021 beschlossen.
Die gestaltete Fassung mit dem vollständigen Programmtext ist auf der Webseite unter der Adresse www.afd.de/wahlprogramm veröffentlicht.

Ein Punkt wird herausgegriffen: Mit der AfD wird es beispielsweise keine grün-sozialistische „große Transformation“ nach einem „großen Neustart“ („Great Reset“) geben, für den vor allem Annalena Bärbock, „Global Young Leader“ des Weltwirtschaftsforums, steht.

Stattdessen wird die Technologieführerschaft mit einem „Blue Deal“ angestrebt, einem „Blauen Plan für Deutschland“ zur Entwicklung und Unterstützung deutschen Erfindergeistes und Unternehmertums (vergleiche die Seiten 41 bis 43 im Programm) – kurz gesagt: „Blue Deal“ statt „Great Reset“!

Damit sieht sich die AfD als  die einzige tatsächliche Alternative für Deutschland. Ziel zur Bundestagswahl 2021 ist es,  mindestens drittstärkste politische Kraft vor SPD, FDP und Linken zu werden und dementsprechend 17 Prozent oder mehr zu erreichen.

Das vorliegenden Programm soll als Angebot an die Wähler in folgenden drei Worten zusammengefasst werden: „Deutschland. Aber normal.“

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