Gewerkschaften kritisieren die „Impfpflicht durch die Hintertür“

Ungeimpften droht Verdienstausfall – DGB und Ver.di wehren sich

Nachdem in ersten Bundesländern Nicht-Geimpfte bald keinen Anspruch auf Entschädigung bei Verdienstausfällen wegen angeordneter Quarantäne mehr haben sollen, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund die Pläne, bald keine Entschädigung für Verdienstausfälle mehr zu zahlen, wenn Ungeimpfte in Quarantäne müssen. scharf kritisiert.
Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Mittwoch kommender Woche
über ein bundesweit einheitliches Vorgehen beraten. Das sehe das Bundesinfektionsschutzgesetz bereits vor, wird berichtet.
Das gelte, wenn eine Absonderung hätte vermieden werden können, indem man eine empfohlene Schutzimpfung in Anspruch nimmt.
Jetzt hat der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann gegen eine „Impfpflicht durch die Hintertür“ Position bezogen.

Weil im Zweifel hier auch Gesundheitsdaten offengelegt werden müssten und viele arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht bedacht würden, werde ein Konflikt auf Beschäftigte und Betriebe verlagert.
Auch Verdi-Chef Frank Werneke hatte bereits vor einer „Impfpflicht durch die Hintertür“ gewarnt und erklärt, die Politik stehe im Wort, dass Impfen freiwillig bleiben soll.

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