Wo viel Religion ist …

… ist auch viel Heuchelei!

Einmal mehr bewahrheitet sich dieser Satz.
Die Bundestagsabgeordnete der AfD, Franziska Gminder, machte mit ihrer Ankündigung ernst, als sie im Bundestag forderte: „Frau Merkel, verzichten Sie auf 50% Ihrer Diäten!“ und zugleich ankündigte, dasselbe zu tun.

Etliche Vereine und Organisationen freuten sich seitdem über eine monatlich von Franziska Gminder [Bild links] gemachte Spende in Höhe von 5.000 Euro.

So wollte sie auch dem „Christlichen Jugenddorf (CJD)“ eine solche Spende zukommen lassen. Doch sie hatte nicht mit dem Hochmut der sich über alles erhaben findenden Regionalvorständin und deren möglichen Mitverantwortlichen gerechnet.

Franziska Gminder in Facebook:

Diesen Brief erhielt ich von der Leitung des Christlichen Jugenddorfs mit der Zurückweisung meiner Spende über € 5.000. Hinzufügen möchte ich, daß es sich bei diesem Betrag um die Hälfte meiner monatlichen Diät handelt, welche ich seit 6 Monaten regelmäßig an wohltätige Einrichtungen überweise, wie ich es seit meiner Aufforderung an Kanzlerin Merkel bei meiner Rede im Bundestag gefordert hatte, ebenfalls auf einen 50% Anteil ihrer Bezüge zu verzichten, gemäß dem Vorbild der neuseeländischen Ministepräsidentin Ardern. Ich habe mein Wort gehalten. Verschärfend kommt zu dieser Ablehnung hinzu, daß mein Beweggrund für die Spende war, daß mein Mann die Christophorusschule in Altensteig bis zu seinem Abschluß mit Abitur besucht hatte. Soweit also die christliche Motivation dieser Institution mit dem Motto: gegen Ausgrenzung u Diskriminierung!

Nun ist ja niemand gezwungen, sich etwas Gutes tun zu lassen. Vermutlich ist das CJD auf Spenden auch garnicht angewiesen. Und bestimmt arbeiten dort auch alle für Gottes Lohn, also nur ehrenamtlich und somit umsonst. Deshalb kann man allen, die gerne Hilfe leisten wollen, durchaus empfehlen, lieber dorthin zu spenden, wo das Geld auch wirklich gebraucht wird.

Es ist auch durchaus löblich, daß sich das CJD auf die Fahne geschrieben hat, für eine Gesellschaft zu stehen, die sich „gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus“ stellt.

Daß sie aber – im Schreiben nachlesbar – selbst zumindest Diskriminierung gegen „eine Partei oder deren Mandatsträger“ betreibt, ja gegen das 8. Gebot verstößt, entlarvt ihre Heuchelei und zeigt, daß sie dieser Zuwendung wohl auch garnicht würdig gewesen wäre.

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