Schwesig macht’s vor: Kommunisten dürfen mitregieren

Keine Hemmungen mehr vor „Rotlackierten Nazis“

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) will in Koalitionsverhandlungen mit den Linken gehen. Das sagte die SPD-Politikerin am Mittwochabend in Güstrow nach Beratungen. Die Sozialdemokraten waren als klarer Sieger aus der Wahl hervorgegangen, zusammen mit der Linkspartei hätten sie im Landtag eine deutliche Mehrheit von 43 Sitzen von 79 Sitzen.

Bisher hatte Schwesig mit der CDU regiert, diese müsste demnach nun in die Opposition. Zuletzt hatte es von 1998 bis 2006 eine rot-rote Koalition in Schwerin gegeben.

Der Osten ist damit ebenfalls ziemlich gespalten: In MV und Thüringen regieren die Kommunisten, in Sachsen ist die AfD stärkste Partei. Die Ossis finden eben Gefallen an den Rändern des politischen Spektrums. (Mit Material von dts)

Der Begriff „Rotlackierte Nazis“ geht auf en ersten SPD-Vorsitzenden nach dem Krieg, Kurt Schumacher, zurück. Bereits 1930 sprach er über die Kommunisten als „rotlackierte Doppelausgaben der Nationalsozialisten“. Denn das Grundübel beider politischen Kräfte sei die totalitäre Weltanschauung. Dagegen wandte sich der Demokrat Schumacher.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.