Riskante Geldpolitik der EU

Kay Gottschalk: Die starke Inflation hat auch dem Staat geschadet

Der finanzpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Kay Gottschalk weist mit Blick auf die riskante Geldpolitik von EZB-Präsidentin Christine Lagarde darauf hin, dass die rasant steigende Inflation nicht nur die Bürgerinnen und Bürger teuer zu stehen kommt, sondern auch den deutschen Staat. Prof. Dr. Jens Boysen-Hogrefe, stellvertretender Leiter des Prognosezentrums am Institut für Weltwirtschaft in Kiel und Mitglied im Arbeitskreis Steuerschätzungen des Bundesministeriums der Finanzen, geht in seiner Einschätzung sogar von einem beträchtlichen Minus von bis zu fünf Milliarden Euro aus.

Dazu erklärt Kay Gottschalk:
„Die Bundesbank bestätigt für 2021 eine Inflationsrate von mindestens 3,2 Prozent. Diese rasant gestiegene Teuerungsrate wirkt sich nicht nur für die Verbraucher verheerend aus, sondern beschert auch der öffentlichen Hand unverhältnismäßig hohe Mehrausgaben. Der deutsche Staat muss dadurch zusätzliche Milliardenkosten verkraften. Investitionen in die Infrastruktur, beispielsweise für den Bau von Straßen und Gebäuden, werden sehr viel teurer als ursprünglich budgetiert und schaffen so kaum zu kalkulierende Schwankungsbreiten bei der Baukostenermittlung. Es wird allerhöchste Zeit, dass Frau Lagarde ihren Kurs ändert.“

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