Antisemitismus à la Lufthansa

Jüdischer Gruppe wird Weiterflug verweigert


Mehr als 100 orthodoxen Juden wurde der Einstieg in einen Lufthansa-Anschlussflug in Deutschland untersagt, weil einige der orthodoxen jüdischen Passagiere sich geweigert hätten, während ihres vorherigen Fluges den immer noch praktizierten Corona-Masken-Terror mitzumachen. Auf amerikanischen Flügen hat sich der Corona-Terror bereits erledigt, dort gibt es keine Maskenpflicht..

Der Vorfall habe sich laut der Nachrichtenseite New York Post  nach der ersten Etappe einer Pilgerfahrt vom New Yorker John F. Kennedy International Airport in die ungarische Hauptstadt Budapest mit Zwischenstopp in Frankfurt ereignet. Dort teilte eine Lufthansa-Vertreterin den Passagieren mit, dass die jüdischen Passagiere nicht weiterfliegen dürfen. Die Ansage des Lufthansapersonals: „Aufgrund betrieblicher Gründe auf dem Flug von New York müssen wir für alle Passagiere hier den Weiterflug streichen. Sie wissen, warum.“

Die Selektion des Lufthansa-Flugpersonals erstreckte sich auf erkennbar jüdischen Menschen. Diesen wurde kollektiv der Weiterflug verweigert. Der New Yorker berichtete, dass die Lufthansa nicht gezielt die Passagiere von der Beförderung ausgeschlossen habe, die keine Maske tragen wollten, sondern alle, die durch Hut und Schläfenlocken als Juden zu erkennen waren. Die Juden an Bord seien nicht einmal eine geschlossene Reisegruppe gewesen.

„Ist das eine Lufthansa-Entscheidung, dass alle Juden auf diesem Flug heute keinen anderen Flug mehr nehmen können?“ fragt der Mann ungläubig. „Weil dies 2022 ist und dies ein westliches Land ist. Das soll also an das obere Management gehen, weil dies ein [antisemitischer Akt] ist.“

Lufthansa wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück: „Wir halten die Behauptung des Antisemitismus für ungerechtfertigt und unbegründet“, sagte das Unternehmen. (SB)

Lufthansa muss jüdische Passagiere entschädigen
Der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss, Jürgen Braun, hat den jüngsten antisemitischen Vorfall auf dem Flughafen Frankfurt/Main verurteilt. Die Lufthansa hatte vergangene Woche alle jüdischen Passagiere eines Linienflugs aus New York am Weiterflug gehindert:
„Auslöser war der absurde deutsche Maskenwahn. Einzelne jüdische Passagiere hatten an Bord der Lufthansa-Maschine keine Maske getragen. Nach der Landung wurden dann alle als jüdisch erkennbare Personen am Weiterflug gehindert. Unabhängig davon, ob sie zuvor Maske trugen, oder nicht.
Das ist ein skandalöser Fall von Corona-Sippenhaft. Er wurde inzwischen in einem geleakten Video von einer Lufthansa-Mitarbeiterin zugegeben. Ich fordere von der Lufthansa AG darum eine sofortige Entschädigung aller betroffenen Passagiere.
Die AfD-Bundestagsfraktion fühlt sich zudem in ihrer Forderung nach einem Ende der unsinnigen Maskenpflicht bestätigt. Dann kommt es auch nicht zu solchen Diskriminierungsfällen unter dem Vorwand von Hygienemaßnahmen.“

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.