Bundestagswahl 2021: Vorläufiges Ergebnis

Der Bundeswahlleiter hat am 27. September 2021 um 06:00 Uhr das vorläufige Ergebnis der Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am 26. September 2021 bekannt gegeben.

Bei einer Wahlbeteiligung von 76,6 Prozent (2017: 76,2 Prozent) haben die

Partei Zweitstimmenanteil
Bundestagswahl 2021 Bundestagswahl 2017
SPD 25,7 % 20,5 %
CDU 18,9 % 26,8 %
GRÜNE 14,8 % 8,9 %
FDP 11,5 % 10,7 %
AfD  10,3 % 12,6 %
CSU 5,2 % 6,2 %
DIE LINKE 4,9 % 9,2 %
SSW 0,1 % keine Teilnahme
Sonstige 8,6 % 5,0 %

aller gültigen Zweitstimmen erhalten. Der Anteil der ungültigen Zweitstimmen beträgt bei der Bundestagswahl 2021 0,9 % (2017: 1,0 %), der Anteil der ungültigen Erststimmen 1,1 % (2017: 1,2 %).

Der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) nimmt als Partei nationaler Minderheiten im Sinne des Bundeswahlgesetzes an der Sitzverteilung zum 20. Deutschen Bundestag teil. Nach § 6 Absatz 3 Satz 2 Bundeswahlgesetz findet die 5-Prozent-Klausel damit auf den SSW keine Anwendung.

Der Bundestag besteht gemäß § 1 Absatz 1 Bundeswahlgesetz vorbehaltlich der sich aus dem Berechnungsverfahren nach § 6 Bundeswahlgesetz ergebenden Abweichungen aus 598 Abgeordneten. Der neu gewählte Bundestag wird aus 735 Abgeordneten bestehen (2017: 709 Abgeordnete), und damit um 137 Sitze erhöht.

Im 20. Deutschen Bundestag werden nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis die folgenden Parteien mit den nachstehenden Mandatszahlen (einschließlich der erhöhten Sitzzahl) vertreten sein:

Partei Sitze nach Sitzberechnung
Bundestagswahl 2021 Bundestagswahl 2017
insgesamt darunter Wahlkreissitze insgesamt darunter Wahlkreissitze
SPD 206 121 153 59
CDU 151 98 200 185
GRÜNE 118 16 67 1
FDP 92 80
AfD 83 16 94 3
CSU 45 45 46 46
DIE LINKE 39 3 69 5
SSW 1

Die erhöhte Sitzzahl, die sich durch die Regelungen in § 6 Bundeswahlgesetz ergibt, verteilt sich nach dem vorläufigen Wahlergebnis wie folgt auf die Parteien:

Bundestagswahl 2021 Bundestagswahl 2017
Partei Erhöhung um … Sitze darunter unausgeglichene Überhänge Erhöhung um … Sitze
SPD 36 22
CDU 29 36
GRÜNE 24 10
FDP 16 15
AfD 14 11
CSU 11 3 7
DIE LINKE 7 10
SSW

Die vorläufigen Ergebnisse der Bundestagswahl 2021 für den Bund, die Länder und die einzelnen Wahlkreise sowie die vorläufig Gewählten in den Wahlkreisen und in den Ländern mit der Zahl der gewonnenen Landeslistensitze je Partei können im Internetangebot des Bundeswahlleiters abgerufen werden.

Der Bundeswahlausschuss wird das endgültige amtliche Ergebnis der Bundestagswahl 2021 voraussichtlich am Freitag, dem 15. Oktober 2021, in einer öffentlichen Sitzung im Deutschen Bundestag in Berlin feststellen und bekannt geben.

 

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2 Gedanken zu “Bundestagswahl 2021: Vorläufiges Ergebnis

  1. Hallo,

    mir graut vor dem heutigen Wahlergebnis.

    Ich musste Briefwahl machen, weil ich nicht mit dem unterträglichen Maulkorb ins Wahllokal kann. Der einzige Grund.
    Ab Januar sollen wir alle gezwungen werden, einen Maulkorb im eigenen Auto zu tragen.

    Der Spahn hat gesagt:
    Der Mund-Nasen-Schutz sei mit dem Sicherheitgurt vergleichbar, an den wir uns heute alle mit breiter Zustimmung längst gewöhnt hätten. So werde das künfig auch mit der Mund-Nasen-Schutz-Pficht, sie werde in allen öffentlichen Räumen breit akzeptiertes Allgemeingut.

    Die „Unentschlossenen“, also diejenigen, denen das Herz spätestens bei der Stimmabgabe in die Hosentasche rutscht, tendieren scharenweise zur CDU. Sie profitiert im „Finale“ am stärksten.
    Die AfD profitiert von diesem Finale überhaupt nicht mehr.

    Schlimm ist, daß die AfD-Poliker, die 2016 mit einem riesen Vertrauensvorschuß im Landtag BW eingezogen waren, die eigenen Wähler die sich mit existenziellen Anliegen (von Grün-Rot -Hinderer etc.- und Grün-Schwarz verursacht) händeringend an sie gewandt haben, nichtstuend auflaufen gelassen haben, insbesondere der Podeswa, der 2021 ausgerechnet wiedergewählt wurde und noch nichtstuender sesselweiterfurzt.

    Grauenhaft – als Protest kann man auch nur selbstzerfleischende Sesselfurzer wählen gegen die ganz schlimmen Blockparteien und ihren riesigen Medien-Hofstaat, der allabendlich über die Flimmer-Monitore in unsere Wohnzimmer straaaaaaaaaaahlt und uns verstrahlt.
    Ganz ekelhaft die frech-trimphierende Fresse von Christian Sievers, der jetzt in ZDF-Inzucht auch noch Claus Kleber beerbt und die Ekelfressen der neuen Medienhuren mit Migrationshintergrund.

    Der Saupack gewinnt und macht weiter wie bisher.
    Die Bundes-AfD landet womöglich im Bereich von 8-9% und ist nicht mal mehr Stachel im Fleisch und die anderen lachen sich her.

    Fast 100 Stimmen über der Mehrheit für Rot-Schwarz. Mit Überhang am Ende sogar Riesenvorsprung, nicht mehr umzudrehen.

  2. Quo vadis Deutschland?
    In Deutschland soll ein Mann mit enormen Gedächtnislücken Bundeskanzler werden,
    in Berlin will eine Betrügerin (wegen ihrer Doktorarbeit) Bürgermeister werden.

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