Hanau: Generalbundesanwalt ermittelt

Update: Gewalttaten gegen „Rechts“ als Reaktion auf Hanau befürchtet
Die Bundesanwaltschaft hat am 20. Februar 2020 gegen 4:00 Uhr die Ermittlungen wegen des Anschlagsgeschehens am 19. Februar 2020 in Hanau übernommen.

Nach dem bisherigen Ergebnis der Ermittlungen hat der 43-jährige deutsche Staatsangehörige Tobias R. am 19. Februar 2020 gegen 22:00 Uhr in den Bereichen Heumarkt, Kesselstadt sowie Kurt-Schumacher-Platz neun Menschen erschossen und mehrere Personen verletzt, darunter ein lebensgefährlich Verletzter.
Das Alter der Todesopfer lag zwischen 21 und 44 Jahren. Unter ihnen waren sowohl ausländische als auch deutsche Staatsangehörige.

Nachdem sich im Rahmen der Ermittlungen Hinweise auf den Täter ergeben hatten, wurde dessen Wohnung in Hanau von einem Sondereinsatzkommando der Polizei durchsucht.
Die eingesetzten Beamten haben Tobias R. sowie dessen 72-jährige Mutter tot aufgefunden.
Beide wiesen Schussverletzungen auf. Neben dem mutmaßlichen Täter lag eine Schusswaffe. Sein Vater wurde von den Polizeibeamten äußerlich unverletzt angetroffen.

Es liegen gravierende Indizien für einen rassistischen Hintergrund der Tat vor.
Diese ergeben sich aus den augenscheinlich von Tobias R. herrühenden Videos und Dokumenten.

Derzeit liegen keine Erkenntnisse zu etwaigen Vorstrafen oder Ermittlungsverfahren mit politischem Bezug gegen ihn vor.
Die weiteren Ermittlungen werden sich insbesondere auch darauf konzentrieren, ob es noch bislang unbekannte Mitwisser oder Unterstützer gibt.
Auch wird das Umfeld des mutmaßlichen Täters durchleuchtet und untersucht werden, ob und welche nationalen und internationalen Kontakte bestanden haben.

Mit den weiteren Ermittlungen wurde inzwischen das Bundeskriminalamt beauftragt.
Dieses wird in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Hessen tätig. Unter anderem werten die Ermittler Videos und Dokumente aus, die augenscheinlich von Tobias R. stammen.
Zudem laufen kriminaltechnische Untersuchungen zu der oder den bei der Tat verwendeten Schusswaffen.

Bild schreibt: Generalbundesanwalt Peter Frank hat einen BILD-Bericht bestätigt, laut dem die Bundesanwaltschaft schon im vergangenen November Kontakt mit dem Attentäter von Hanau hatte. Er habe darin Strafanzeige gegen eine unbekannte geheimdienstliche Organisation gestellt und darin zum Ausdruck gebracht, dass es eine übergreifende große Organisation gebe, die vieles beherrsche, „sich in die Gehirne der Menschen einklinkt und dort bestimmte Dinge dann abgreift, um dann das Weltgeschehen zu steuern“.

In der Anzeige waren nach Franks Angaben keine rechtsextremistischen oder rassistischen Ausführungen enthalten. Man habe aufgrund dieses Schreibens kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Auch der Vater des mutmaßlichen Täters sei in der Vergangenheit im Kontakt mit Behörden aufgefallen, durch verschiedene Schreiben, wie Beschwerden. Der Mann sei bei der „Wohnungsöffnung“ des mutmaßlichen Täters in der Nacht zum Donnerstag angetroffen worden. Er sei aber kein Beschuldigter des Ermittlungsverfahrens, sondern im Zeugenstatus.

Beatrix von Storch: Generalbundesanwalt muss nach Hanau zurücktreten

[Update 21.2.20] Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion und Mitglied im Innenausschuss, Beatrix von Storch, erklärt zu den aktuellen Entwicklungen im Fall des Amoklaufes von Hanau:
„Der Generalbundesanwalt hat bestätigt, dass die Bundesanwaltschaft schon im vergangenen November von dem Verfolgungswahn und dem extremistischen Weltbild des Mordschützen von Hanau gewusst hat. Trotzdem ist nichts geschehen. Er ist offensichtlich nicht überwacht worden, sein Waffenschein ist nicht eingezogen worden – das ist ein totales Versagen der Bundesbehörden. Die richtige Reaktion ist jetzt nicht, dieses furchtbaren Verbrechen parteipolitisch gegen die AfD zu instrumentalisieren. Die Forderung, über die wir jetzt sprechen müssen, ist der Rücktritt des Generalbundesanwaltes.“

Gewalttaten gegen „Rechts“ als Reaktion auf Hanau befürchtet

[Update 22.2.20] Nach Berichten der Funke-Mediengruppe befürchten nach dem Anschlag in Hanau die Sicherheitsbehörden Gewaltaktionen.
Dabei werden Straftaten aus der linksextremistischen Szene gegen „Rechts“ und insbesondere gegen örtliche Vertreter der AfD befürchtet.
Eine konkrete Gefährdung für Moscheen erwartet man in Folge der Tat in Hanau aber nicht.

Verbale Attacken gegen die AfD

Die AfD sieht sich nach dem Hanauer Anschlag zunehmend immer radikaler werdenden verbalen Attacken ausgesetzt.
Selbst die Fernseh-Fastnachtssitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ wurde dafür mehrfach von einigen Büttenrednern mißbraucht.
Besonders hervor tat sich dabei Sitzungspräsident Andreas Schmitt in seiner Rede als „Obermeßdiener“.
Haßerfüllt geißelte er nicht etwa die Kinderschänder in der katholischen Kirche oder gar die kirchliche Unterstützung des 3. Reiches, sondern brachte die AfD verleumderisch in Verbindung zu der Hanauer Bluttat.
Deren Vertreter sehen sich ohnehin seitens gewaltbereiter Tötern aus der linksextremistischen Szene zunehmend direkten Anschlägen auf ihre Funktions- und Mandatsträgern ausgesetzt, ohne daß solches eine vergleichbare mediale Resonanz findet.

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3 Gedanken zu “Hanau: Generalbundesanwalt ermittelt

  1. Frau Bundeskanzler Dr. Angela Merkel

    Frau Dr. Merkel,

    es ist widerlich, daß Sie die Hanauer Morde durch einen vermutlich Geistesgestörten ohne parteiliche Beziehungen für politische Propaganda ausnützen. Wenn Deutsche durch illegale Immigranten ermordet werden, nehmen Sie keinen Anteil, jedenfalls keinen vergleichbaren.

    Dieses Schreiben kann verbreitet werden.

    In Besorgnis
    Hans Penner

  2. Sehr geehrter Herr Dr. Steinmeier,

    der Amoklauf von Hanau ist noch nicht ganz aufgeklärt. Augenscheinlich war der Täter ein Psychopath und nicht nationalsozialistisch motiviert. Offenbar liegen keine stichhaltigen Gründe für die Behauptung zahlreicher Politiker vor, daß der Täter durch die AfD motiviert worden war. Die grausame Tat wird von Politikern benutzt, um ihre politische Position zu propagieren. Die Bezeichnung „Leichenfledderei“ scheint so sehr verkehrt nicht zu sein.

    Auch Sie wollen mit Ihrer Aufforderung zur Einmütigkeit vermutlich Anhänger werben für Ihre judenfeindliche Einstellung. Sie haben einen mehrfachen Judenmörder durch Kranzniederlegung geehrt. Sie haben die iranische Regierung beglückwünscht, welche die Beseitigung Israels anstrebt. Wahrscheinlich sind Sie einmütig mit der Bundeskanzlerin, welche die Anerkennung Jerusalems als Haupstadt Israels ablehnt. Frau Dr. Merkel unterstützt das Bestreben, einen Staat zu gründen, der Israel beseitigen soll. Merkel fordert, in der UNO gegen Israel zu stimmen.

    Bekannt ist auch das Bestreben der Frau Dr. Merkel, Deutschland zu islamisieren und zu desindustrialisieren. Auch hierfür werben Sie um Zustimmung.

    Dieses Schreiben kann verbreitet werden (www.fachinfo.eu/steinmeier.pdf). Es ist bedauerlich, daß Sie und die meisten Politiker den Dialog mit Bürgern ablehnen. Das liegt wohl am Mangel an Sachkenntnissen und am Verzicht auf Logik. Krasse Beispiele sind das EEG: Es gibt keine erneuerbaren Energien. Und der Klimaschutz: Statistische Mittelwerte kann man nicht schützen.

    Mit besorgten Grüßen
    Hans Penner

  3. Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. Hans Penner, 76351 Linkenheim-Hochstetten

    Frau Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU

    Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,

    die Bundesregierung irrt mit ihrer unbegründbaren Behauptung, der Amokläufer von Hanau sei durch die AfD motiviert worden. Das Schreiben von Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. W. Meins an den Generalbundesanwalt muß unbedingt zur Kenntnis genommen werden (https://www.achgut.com/artikel/offener_brief_an_den_generalbundesanwalt_dr._peter_franke_zum_attentat_von_).

    Der Generalbundesanwalt hat bestätigt, daß Rathjen eine Strafanzeige gegen eine unbekannte geheimdienstliche Organisation gestellt und darin zum Ausdruck gebracht hatte, daß es eine übergreifende große Organisation gebe, die vieles beherrsche, „sich in die Gehirne der Menschen einklinkt und dort bestimmte Dinge dann abgreift, um dann das Weltgeschehen zu steuern“. Der Präsident des Bundeskriminalamts, Holger Münch, sprach in Berlin auf Grundlage erster Einschätzungen von einer offensichtlich „schweren psychotischen Krankheit“ des Amokläufers (https://www.welt.de/politik/live206002937/Anschlag-in-Hanau-Vater-von-Tobias-R-schrieb-Briefe-an-Behoerden.html).

    Trotz dieser Faktenlage weisen auch Sie unbegründet der AfD eine Mitschuld an dem Amoklauf in Hanau zu. Es muß berücksichtigt werden, daß die AfD ein ernstzunehmender politischer Gegner der CDU ist. Sehr viele frühere Sympathisanten der CDU wählen jetzt die AfD. Es drängt sich daher der Verdacht auf, daß Sie den Amoklauf durch Ihre Interpretation dazu mißbrauchen, um ihrem politischen Gegner zu schaden.

    Vergleichen Sie bitte das Verhalten von Dr. Merkel nach den Berliner Weihnachtsmorden mit ihrem Verhalten nach den Hanau-Morden. Frau Dr. Merkel hat unsere Gesellschaft ebenso gespalten wie Europa. Dr. Merkel betreibt eine Diffamierungskampagne gegen die AfD. Neuerdings arbeitet die CDU mit der SED-Nachfolgerin zusammen.

    Meinen Sie wirklich, daß dieses Video von der AfD inauguriert wurde: https://19vierundachtzig.com/2020/02/20/hanau-das-bekenner-video/. Sie sollten auch die Recherche von Martin Sellner beachten (http://www.pi-news.net/2020/02/tobias-rathjen-produkt-einer-kranken-gesellschaft/) um zu erkennen, daß sich der Bundesinnenminister blamiert hat mit seiner falschen Behauptung, der Hanauer Amoklauf sei ein rechtsterroristischer Anschlag gewesen.

    Ich erwarte von Ihnen Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Dieses Schreiben kann verbreitet werden (www.fachinfo.eu/kramp.pdf).

    Mit besorgten Grüßen
    Hans Penner

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